KULTUR

Theater, Kunst, Musik, Konzerte, Galerien, Museen, Tanz & die großen und kleinen Bühnen der Stadt: Wir zeigen Euch unsere liebsten kulturellen Momente in Düsseldorf.

Musikalischer Weihnachtsmarkt

Trotz Lockdown erklingt im Dezember Musik aus der Tonhalle: In der Woche vor Weihnachten kann man fast wie bei einem „echten“ Weihnachtsmarkt einen virtuellen Bummel durch das Konzerthaus machen, nur dass es an den einzelnen Ständen nicht Glühwein, gebrannte Mandeln oder Kunsthandwerk gibt, sondern Musik made in Düsseldorf! 

Benefiz-Kunstauktion Heartwork 2020

Das Corona-Jahr 2020 macht auch vor HEARTWORK nicht halt. So wird die traditionelle Benefiz-Kunstauktion dieses Jahr nicht im K21 stattfinden, sondern live im Internet übertragen. Dennoch: Die Unterstützung seitens der Künstler*innen ist ungebrochen groß. Ihre gespendeten Werke für die Benefiz-Auktion sichern wichtige Projekte der Aidshilfe Düsseldorf für Menschen mit HIV/Aids in Düsseldorf.

Orkan Tan

Orkan Tan ist ein junger Künstler aus Stuttgart. Seine Kunst ist minimalistisch, zeitlos und androgyn. Jetzt ist der Autodidakt mit seinen Malereien in Düsseldorf zu Gast und an der Außenfassade der Ratinger Straße 50 zu sehen. Damit ist er zur richtigen Zeit am richtigen Ort, denn sonst würden seine Bilder in dunklen Museumsräumen darauf warten, dass der Lockdown vorbei ist. Die Ausstellung in nächster Nähe zur Altstadt ist also perfekt gelegen, um sich Orkan Tans Kunst bei einem Winterspaziergang anzuschauen. Wir sprachen mit dem Künstler darüber, was ihn aus dem tiefen Baden-Württemberg nach Düsseldorf führt, über die Thematik seiner Kunst und seine Wünsche fürs nächste Jahr.

Mariama

Am 2. Dezember 2020 hätte die Sängerin Mariama im Rahmen der Fem_Pop Konzertreihe eigentlich endlich mal wieder Musik auf die Bühne des zakk gebracht. Aber leider kommt es wie es kommen musste: Auch dieses Konzert kann nicht stattfinden. In einem Zoom-Meeting von Düsseldorf nach Berlin, wo Mariama es sich bald auf einem Hausboot gemütlich macht, um an neuen Songs zu arbeiten, sprachen wir mit ihr über ihre bisherigen Erfahrungen im Musikbusiness, gesellschaftliche Entwicklungen und natürlich die Coronakrise.

Fil der Protagonist – der Soundtrack zum Wahnsinn

In Zeiten, in denen Abstand, Einsamkeit und Monotonie unseren Alltag bestimmen, verwandeln sich simpel scheinende Maßnahmen schnell zu belastenden Herausforderungen. Die Düsseldorfer Band “Fil der Protagonist” schafft es, diese seltsamen Gefühlswelten zu vertonen und liefert uns Klänge am Rande des Wahnsinns. Mit ihrer neuen Single “Schmerztöter” thematisiert die Band mentale Abgründe und das Monster in sich selbst. 

Judith Maria Kleintjes

Einen Katzensprung hinter der Bilker Kirche liegt die Alte Liesegang Fabrik. Einst stellte hier die Firma Liesegang Diaprojektoren her. Längst haben Künstler und Kreative das weitläufige lichtdurchflutete Areal an der Volmerswerther Straße als Wirkstätte entdeckt. So auch die „Malerin des Lichts“ Judith Maria Kleintjes. Wir haben sie in ihrem Atelier besucht.

Körper der Gesellschaft

Ganz versteckt in einer Seitenstraße zwischen dem geschäftigen Treiben Oberbilks öffnet diesen Samstag, den 24. Oktober von 13 bis 20 Uhr im Niemandsland auf der Heerstraße 19 die Ausstellung “Körper der Gesellschaft”. 

Paloma Varga Weisz

Von der Decke hängt ein nackter Mann. Auf seinen langgliedrigen, lebensgroßen Leib fällt der erste Blick, als sich die schwere Ateliertür öffnet. Der Raum mit den hohen Wänden und den kathedralenartigen Fenstern befindet sich in einem ehemaligen Fabrikgebäude der „Duewag“ am Rande des Lierenfelder Gewerbegebiets. In der Luft liegt intensiver Holzgeruch. Der männliche Akt hat die Augen geschlossen. Er ist rank, schlank und aus Lindenholz. Das ist das Holz, aus dem die meisten Skulpturen der Düsseldorfer Bildhauerin Paloma Varga Weisz gemacht sind.

Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

„Autorenfilm vs. Hollywood“ – so könnte man die neue Ausstellung im Kunstpalast „Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker“ (15.10.2020 -07.02.2021) auch untertiteln. Denn hier geht es keineswegs um eine romantische Symbiose, sondern um eine Gegenüberstellung der Werke von Caspar David Friedrich und der Düsseldorfer Malerschule, ohne dabei in Rivalitäten auszuarten.

Bloodflowers “Purple”

Wer sich in der Düsseldorfer Social Media Bubble bewegt, der ist ihnen sicher schon einige Male digital begegnet – jetzt gibt es sie endlich auch wirklich – zum Ansehen und Anhören: die Bloodflowers.