KULTUR

Theater, Kunst, Musik, Konzerte, Galerien, Museen, Tanz & die großen und kleinen Bühnen der Stadt: Wir zeigen Euch unsere liebsten kulturellen Momente in Düsseldorf.

Düsseldorf Cologne Open Galleries 2020

DC Open, das von Düsseldorfer und Kölner Galerien gemeinsam ausgerichtete Eröffnungswochenende, findet 2020 bereits zum zwölften Mal statt. Vom 4. bis 6. September zeigen rund 50 Galerien beider Städte zeitgleich ihr Ausstellungshighlight des Jahres.

Simon Denny. Mine – K21

In seinen vielschichtigen, forschungsbasierten Arbeiten untersucht Simon Denny wie tiefgreifend sich die Erfahrung und Wahrnehmung von Kultur durch die Rekonfiguration von Technologie und Politik verändert. In der Bel Etage des K21 präsentiert der in Auckland geborene Künstler ab heute die Ausstellung “Mine” – eine Gruppe von neuen, in Europa bislang nicht gezeigten Werken. Seine Skulpturen, Wandarbeiten und immersiven Installationen entlarven die politischen und sozialen Konsequenzen des Aufkommens der Datenökonomie, die Transformation und Rekonfiguration von „Arbeit“ und die Wechselwirkung der Menschheit mit nichtmenschlichen Lebensformen und dem Planeten, häufig in Form von „Ressourcen“. Die Ausstelung könnt Ihr bis zum 17. Januar 2021 besuchen!

Boys Space – The Agency

Organisiert von dem FFT Düsseldorf findet am 18. und 19. September die Performance “BOYS SPACE” von The Agency statt. Die junge Gruppe beschäftigt sich mit Extremismus und Radikalisierung in den Filterblasen und Echokammern des Internets. Wie sind Algorithmen an Diskriminierung beteiligt? Inwiefern ist Gedankengut aus digitalen Räumen wie „4chan“ oder „Breitbart News“ an der Entstehung und Ausübung von Gewalt beteiligt – online und offline? Die Performance erlebt Ihr zu Hause! Sie findet online über das Chat-Programm Discord statt. Alles was Ihr dafür braucht ist einen internetfähigen Rechner und Kopfhörer. Einen Tag vor der Veranstaltung bekommt Ihr eine E-Mail mit den Login-Daten und allen weiten Details zum Ablauf. Der Vorverkauf beginnt heute über die Website vom FFT Düsseldorf! 

Gil Bronner

“Meine eigene Unpünktlichkeit ist die Rebellion gegen die Pünktlichkeit meines Vaters” sagt Gil Bronner als er, minimal verspätet, zur Tür seiner Sammlung Philara hereinkommt. In einem unscheinbaren Hinterhof in der Flingerner Birkenstraße liegt die ehemalige Glasfabrik Lennarz, die der Immobilienentwickler kaufte und zwei Jahre lang aufwendig umbauen ließ. Eine 550 Quadratmeter große Skulpturenterrasse soll bald ebenso Teil des von Sieber Architekten renovierten Hauses sein, wie der Gastronomiebereich ‚Glas Lennarz’, in dem Frühstück, Lunch und Ausklangswein serviert werden. Das Herzstück der Sammlung bilden natürlich auf 1700 Quadratmetern Sammlungsfläche die Kunstwerke.

Candomblé

Candomblé ist vieles: Ein elektronisches Musikkollektiv, bestehend aus sechs talentierten Mittzwanzigern, die durch unterschiedliche Herkünfte und Einflüsse eine spannende Symbiose eingehen. Der Name Candomblé gehört eigentlich zu einem brasilianischen religiösen Kult, dessen Merkmale sich metaphorisch besonders schön auf die Wirkung von Musik übertragen lassen: Es ergreifen nicht wie im Glauben der Kultanhänger die Götter Besitz über den Menschen, sondern die Musik übernimmt diesen Part, sie lässt die Hörer auf magische Weise wild tanzen und sich selbst vergessen. Das Label – bestehend aus Arisona (Kashiel aka. Aresona), Jannes (Jay Hoenes aka. Coco Drummel), Aki (AKI AKI aka. 4Boom), Philipp (Insecurity), Gregor (Rasputin) und Timo (DJ Ungel) – hat über die letzten drei Jahre Platten veröffentlicht, wenn auch nur sehr ausgewählt, manchmal nicht mehr als eine pro Jahr. Die allerneuste Platte ist im Juli 2019 erschienen und ist eine Solo-Release von Chefkoch AKI AKI mit den Namen “Dishjockey”. Candomblé ist vieles und bedient erfrischend die Schnittstelle zwischen lokalem Musikerbe und neuen Impulsen, regionaler und internationaler Szene. Im Interview erklärt uns das Kollektiv, warum ein überschaubares Dorf wie Düsseldorf die Produktivität steigern kann und liefert Ideen, wie man die Stadt noch lebenswerter macht.

Marton Harvest – Monroe

Manchmal braucht es den richtigen Moment, um von Musik abgeholt, mitgenommen und ein Stück weit getragen zu werden. Manchmal braucht es dafür eine Party im warm-tröpfelnden Sommerregen, eine lange Autofahrt durch die milde Nacht oder einfach einen Sonntagnachmittag – verkatert auf dem Sofa.

30 Jahre Düsseldorf Festival

30 Jahre Düsseldorf Festival – wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist. Trotz Corona findet auch in diesem Jahr die bekannte Veranstaltungsreihe statt. Bis zum 27. September könnt Ihr verschiedene Events des Düsseldorf Festivals an unterschiedlichen Orten in der Stadt besuchen. Los geht es heute am 12. August 2020 mit „Faces of Düsseldorf“ am Burgplatz – dort, wo eigentlich das große Festivalzelt steht. Dabei sind viele Freunde und bekannte Gesichter der Stadt.

Emscherkunstweg – Kunst für alle jederzeit

Werbung: Kunst in Zeiten der Pandemie? Am besten draußen im öffentlichen Raum! Der Skulpturenweg an der Emscher erlaubt eine Auseinandersetzung mit Kunst an der frischen Luft bei genügend Abstand. Das Kooperationsprojekt von Urbane Künste Ruhr, Emschergenossenschaft und Regionalverband Ruhr ist kostenfrei und rund um die Uhr für alle Menschen da.

[wa:|wa:] Festival – Kabawil e.V.

Das [wa:|wa:] Festival geht in die vierte Runde! Vom 26. bis 30. August veranstaltet der Kabawil e.V. das Festival mit einem vielseitigen Programm im Hinterhof an der Flurstraße 11a in Flingern – die meisten Veranstaltungen findet unter freiem Himmel statt. Als Vorgeschmack gibt es am 15. und 22. August zwei neue Rundgänge durch den Stadtteil. Der Eintritt ist frei! Ab dem 10. August könnt Ihr Euch das ganze Programm auf www.kabawil.de  anschauen.