BECYCLE

Werbung: Nach mehr als zwei Jahren Pandemie hat jeder von unterschiedlichen Erfahrungen zu berichten. Ob als Student im Wohnheim vor dem Computer, im Homeoffice beim Zoom-Call oder in Quarantäne auf dem Sofa: die mentale und physische Gesundheit ist dabei oft auf der Strecke geblieben. Das Boutique-Fitnessstudio BECYCLE auf der Oststraße bietet seit genau zwei Jahren nicht nur für Menschen, die nach Coronazeiten neuen Ansporn und Motivation brauchen, einen Ort zum Auspowern und Erholen. Als Third Space zwischen Arbeit und Zuhause eignet sich das ganzheitliche Konzept für alle, die flexibel bleiben wollen, ohne auf Annehmlichkeiten verzichten zu müssen. 

Das moderne Studio im Herzen der Stadt bietet auf 600 Quadratmetern nicht nur verschiedene sportliche Highlights. Auch architektonisch setzt BECYCLE neue Standards und bringt urbanes Design erstmals in ein Sport Studio: rohe, unverputzte Wände, Holz, großzügige Wellness-Einzelduschen und ein modernes Sound-System kreieren eine entspannte Lounge-Atmosphäre. Neben den Ride-Kursen auf 26 hochmodernen STAGES Bikes, dem Kern des Angebots, werden außerdem die neuesten Trends aus dem Bereich des Core-Trainings angeboten: Barre – dem Training an der Ballettstange – Reformer Pilates, Yoga und HIIT (High Intensity Interval Training). 

Wir sprachen mit Jennifer Goelitzer, einer der BECYCLE-Gründerinnen, darüber, wie das Konzept Community und Fitness miteinander verbindet, wie sich die Fitnessszene in Düsseldorf von anderen Städten unterscheidet und was Euch anlässlich des zweijährigen BECYCLE-Jubiläums erwartet.

Was ist BECYCLE und welches Konzept steckt dahinter? BECYCLE ist Deutschlands erstes Boutique-Fitnessstudio, das sowohl auspowernde Kardio-Einheiten auf dem Bike anbietet als auch die neuesten Trends aus dem Core-Workout, wie zum Beispiel HIIT, Barre an der Ballettstange oder Reformer-Pilates. Zusätzlich bieten wir aber auch entspannende Klassen an wie Yoga oder Specials mit Meditationseinheiten. Wir verstehen uns als Third Space zwischen Arbeit und Zuhause, als Ort, an dem man sich um das Wohlbefinden von Körper und Geist kümmert. 

Wie unterscheidet sich BECYCLE von anderen Fitnessstudios? Was macht Eure Kurse und Instructors aus? Bei BECYCLE geht es vor allem um das Thema Community. Wir möchte eine Gemeinschaft mit inspirierenden Menschen schaffen. Es geht nicht darum, nur mal kurz vorbeizuschauen, das Workout zu erledigen und wieder zu gehen. Hier gibt es die Möglichkeit, sich zu connecten und sogar Freundschaften zu schließen. Das ist besonders schön für alle, die neu in der Stadt sind oder aus dem Ausland nach Düsseldorf kommen. Unsere Kurse sind übrigens alle auf Englisch, das kommt besonders gut bei Expats an, von denen es sehr viele in der Stadt gibt. Trotz der Masken und des Abstands haben wir es geschafft, dass erste Freundschaften bei uns geknüpft werden. Das gilt nicht nur für die Kund*innen, sondern für alle, die etwas mit BECYCLE zu tun haben. 

Wir bieten unseren Kund*innen ein Rundumpaket an. Alles, was mitgebracht werden muss, ist die Sportkleidung und eine Wasserflasche. Bei uns gibt es Duschhandtücher, Pflegeprodukte von Susanne Kaufmann, gefiltertes Wasser und Cyclingschuhe. Falls jemand seine Sportsachen vergisst, haben wir auch einen kleinen Retailbereich, in dem alles Notwendige erworben werden kann. 

Bei unseren Trainer*innen legen wir großen Wert darauf, dass diese top ausgebildet sind. Im Ride- und Barre-Bereich bilden wir unsere Mitarbeiter*innen selbst mehrere Monate lang aus und unterziehen sie einer Abschlussprüfung. Musik spielt ebenfalls eine große Rolle bei BECYCLE. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Qualität einer Cycling-Klasse weitaus höher ist, wenn der Trainer oder die Trainerin mit einer DJ-Software seine eigenen Mixes zusammenstellt. Jeder, der hier unterrichtet, ist ein wichtiger Teil von BECYCLE und steht hinter dem Konzept. Deshalb veranstalten wir viele Team-Events und unterstützen uns gegenseitig über das Studio hinaus. 

Inwiefern profitieren vor allem Großstädter*innen von Eurem Angebot? Wir bemühen uns, die Kund*innen schon am Empfang in die Community aufzunehmen. Unser Team merkt sich die Gesichter und Namen der Kund*innen und schließt sie in eine Community ein. Für Großstädter*innen ist es ebenfalls sehr wichtig, klassische Studioverträge zu vermeiden, die über Monate gehen können. Unsere Zielgruppe ist viel unterwegs, verreist regelmäßig oder wechselt den Job. Dafür bieten wir mit unserem Credit-System eine möglichst große Flexibilität an. Kund*innen können sich Einzelcredits buchen, wenn sie nur ab und zu kommen möchten. Für ein regelmäßiges Training eignen sich die Zehner- und Zwanzigerkarten oder das Monatsabo, das jederzeit im eigenen Account gekündigt werden kann. Da wir Klassen zu allen Tageszeiten anbieten, können Kund*innen schon vor der Arbeit zum Training kommen, im Studio duschen und im Mai in unserem Food-Pop-Up ihr Frühstück mit zur Arbeit nehmen oder hier essen. Wir bieten kleine Kursgrößen an und versuchen, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen.

Welche Kurse und Lifestyle Changes empfehlt Ihr Einsteiger*innen, die bisher nur wenig Berührung mit Fitness und Wellness hatten? Grundsätzlich haben wir für Neukunden ein First-Time-Special, bei dem man zwei Kurse zum Preis von 26 Euro ausprobieren kann. Anschließend empfehlen wir gerne Menschen, die eine Sportroutine aufbauen wollen, unsere 6-Wochen-Challenge zu machen, bei der man so oft ins Studio kommt, wie man möchte und alle Kurse testen kann. Dabei findet man heraus, welchen Workoutstil man bevorzugt, ob man zum Beispiel ein Typ für HIIT ist oder Reformer besser findet. Am besten ist, Verschiedenes zu mischen, um das bestmögliche aus dem Körper und der eigenen Performance herauszuholen. Durch diese Abwechslung erzielt man bessere Ergebnisse. Wenn man in den sechs Wochen während der Challenge 22 Mal zum Training kommt, erhält man anschließend ein Credit-Guthaben, von dem neue Kurse gebucht werden können. 

2022 feiert Ihr Euer zweites Jubiläum. Wie sah der Start in der Pandemie aus und welche Rolle spielt Fitness in Corona-Zeiten? Dass das der schlechteste Start für ein Studio wie unseres war, kann man sich vorstellen. Unser Konzept baut auf Community und Kontakt auf, was durch Corona leider sehr eingeschränkt wurde. So befinden sich in unserem Cyclingraum aktuell nur 26 Fahrräder, obwohl er auf 36 ausgelegt ist. Als wir vor zwei Jahren den Bau des Studios abgeschlossen hatten, kam der erste Lockdown. Trotz einiger Hindernisse wurden wir gut angenommen und konnten in den ersten Monaten eine kleine Gemeinschaft aufbauen. In den darauffolgenden sieben Monaten des zweiten Lockdowns war es sehr schwierig, obwohl wir Online-Kurse angeboten haben und eine kleine Stammkundschaft hatten. Online konkurriert man plötzlich nicht mehr mit den anderen Studios in der Stadt sondern mit der ganzen Welt und allem, was kostenlos zur Verfügung steht. In unserem Studio haben wir eine Lüftungsanlage mit Virenfilter und unser Space ist so großzügig gestaltet, dass es kein großes Problem war, die Abstände einzuhalten. Als wir endlich wieder öffnen durften, haben wir etwa 80% unserer ursprünglichen Kundschaft verloren, 2021 war also fast wie ein Neustart für uns. 

Wie hat sich Euer Konzept während der letzten zwei Jahre entwickelt? Wir sind davon überzeugt, dass unser Konzept die Zukunft ist. Vor der Pandemie ist das Studio in Berlin fast aus allen Nähten geplatzt und Kurse waren oft ausgebucht, unabhängig von der Tageszeit. Ohne die Pandemie stünden wir jetzt ganz woanders. Die letzten zwei Jahre waren eine Achterbahnfahrt mit vielen Unsicherheiten, aber an unseren Studios in Berlin sehen wir immer wieder, wie gut das Konzept funktioniert. Aufgeben ist jetzt auch keine Option mehr, dafür haben wir zu viel Arbeit, Nerven und Schweiß und auch zu viel Geld investiert. Am Feedback, das wir bekommen, sehen wir, wie dankbar die Menschen für unser Angebot sind, und dass wir ihr Leben bereichern. 

Welche Specials und Kooperationen sind zum Jubiläum geplant? Da wäre einmal die Kunstausstellung mit der Düsseldorfer Künstlerin Kim Isabell Martini, deren Werke wir schon seit längerem in unseren Räumen ausstellen. Da wir immer wieder darauf angesprochen wurden, haben wir Kim ermutigt, ihr erste Ausstellung bei uns zu machen. Außerdem haben wir unseren Food-Pop-Up von Purple Bowl zu Gast. Im gesamten Mai werden Franzi und Daniel bei uns im BECYCLE Studio nicht nur Açai-Bowls, sondern auch Overnight Oats und Chia Bowls mit Açai-Püree anbieten. Dazu kommen noch Kaltgetränke wie Iced Coffee und Matcha Latte und Snacks wie Bananenbrot und Energy Balls. Wir wollen die Nachfrage beobachten und gegebenenfalls auch Herzhaftes wie Sandwiches ins Programm aufnehmen. Zum Zweijährigen im Juni ist eine große Party geplant, nachdem wir zur Eröffnung 2020 und auch zur Wiedereröffnung 2021 nicht gebührend feiern konnten. Dazu folgen im Sommer natürlich noch weitere Specials, aber wir wollen noch nicht zu viel verraten.

Wie sieht die Wellness- und Fitness-Szene in Düsseldorf aus? Wie unterscheidet sie sich zum Beispiel von Berlin, wo Eure anderen Standorte sind? Auch wenn Düsseldorf im Vergleich zu Berlin noch hinterherhinkt, ist es trotz seiner kleinen Größe viel weiter als manch andere Großstadt. Dort ist das Angebot an Boutique Fitness deutlich begrenzter. In Düsseldorf gibt es einige gute private Studios, die Barre anbieten und sehr viele tolle Yoga-Studios. Das Cycling in einer Art von „Club-Atmosphäre“, wie wir es anbieten, gibt es aber in Düsseldorf nur bei BECYCLE. Das Konzept der „Boutique-Fitness“ ist noch nicht so bekannt, deshalb müssen wir Kund*innen erklären, warum sie bei uns mehr ausgeben als bei klassischen Fitnessstudios. Das wird leichter fallen, wenn sich noch mehr Boutique-Fitnessstudios in der Stadt ansiedeln. Unsere internationale Kundschaft ist schon vertrauter mit dem Thema, da sie das Konzept aus den USA, Australien und London kennt. Die Kund*innen aus aller Welt sind oft dankbar, dass wir ihnen diese besondere Atmosphäre und bekannte Kursinhalte bieten können. Düsseldorf bildet in Sachen Boutique-Fitness zwar nicht das Schlusslicht, aber es bleibt noch Luft nach oben. Ich bin gespannt, was noch in diesem Bereich in unserer Stadt passiert.

Was habt Ihr für die Zukunft geplant? Ein großer Wunsch ist, endlich jemanden zu finden, der das Café am Empfang betreibt. Davon würden wir und unsere Kund*innen sehr profitieren. Außerdem möchten wir unser Kursangebot weiter ausbauen, vor allem am Morgen und am Vormittag. Zusätzlich zu unseren Kursangeboten planen wir, noch mehr Specials und Veranstaltungen wie die Full Moon Cacao Ceremony mit Sibel am 15. Mai zu organisieren. 

Düsseldorf in drei Worten? Düsseldorf ist bunt, es ist gesellig und es ist ein Dorf, weil jeder jeden kennt.

Vielen Dank!

Live-DJ-Ride, Full Moon Meditation & 2 Jahre BECYCLE Event
Das zweijährige Jubiläum wird im Mai und Juni 2022 von mehreren Veranstaltungen und Specials für die BECYCLE Community begleitet. Bis zum 8. Mai zeigt BECYCLE in der Lounge die Ausstellung der Düsseldorfer Künstlerin Kim Martini. Am 6. Mai findet ein „Live-DJ-Ride“ statt – um 19 Uhr begleitet ein Live-DJ mit Musik den Ride-Kurs; im Anschluss gibt es ab 20 Uhr Drinks in der Lounge. Komplette Entspannung vom Alltag bietet am Sonntag, den 15. Mai 2022 die dreistündige Sat Nam Full Moon Meditation inklusive Cacao Ceremony, Meditation und Soundbad der Yogalehrerin Sibel. Alle Infos findet Ihr auch auf der Instagram-Seite von BECYCLE…

Text: Antonia Lauterborn
Fotos: Waldemar Salesski
(c) THE DORF, 2022

BECYCLE Düsseldorf

Oststraße 54-56
40211 Düsseldorf

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Öffnungszeiten

Mo bis Fr: 7 bis 21 Uhr
Sa & So: 9 bis 13 Uhr

Zahlungsmöglichkeiten

Buchungen online auf becycle.de

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