Tim Brückmann

Werbung: Nachhaltigkeit, Bio-Produkte und transparente Kommunikation – was heute in aller Munde ist, hat Tim Brückmann bereits vor zehn Jahren als Voraussetzung für eine erfolgreiche Kinderbetreuung definiert und damit wekita gegründet. Das Betreuungsnetzwerk für Kinder unter drei Jahren steht für eine kindgerechte Umgebung, gesunde Ernährung und einer individuellen Förderung. Damals wohl seiner Zeit voraus, trifft das wekita-Konzept heute den gegenwärtigen Zeitgeist und hat sich mit 28 Standorten als Marktführer in Düsseldorf etabliert.

Mit verschiedenen Farb-, Raum- und Möbelkonzepten sind die wekita-Einrichtungen absolute Wohlfühloasen. Die Kinder können sich im blau gestrichenem Ruheraum ihren Träumen hingeben, im grünen Spielzimmer ihre Ausdauer beweisen und das plastikfreie Spielzeug fördert Optik und Haptik der Kleinen. Die Möbeldesigns wurden gemeinsam mit Expert*innen exklusiv für wekita entwickelt, sind multifunktional und bestehen aus Naturmaterialien, wie Holz und Textil. Tim erzählt uns im THE DORF-Interview von den Anfängen, welche Lücke er und sein Team im Gebiet der Frühförderung gefüllt haben und von der fortschrittlichen Kommunikation mit den Eltern per App. 

Dieses Jahr hat wekita ihr 10-jähriges Jubiläum gefeiert. Was ist das Erfolgsrezept der wekita?
Wir haben bereits zur Gründung Werte definiert, mit denen wir der Zeit voraus waren. Damals war der öko-moderne Ansatz, die Nachhaltigkeit und Bio-Verpflegung noch nicht so präsent wie heute. Da dies Werte sind, die bei Eltern immer mehr in den Vordergrund gerückt sind, können wir als Marktführer mit der langen Erfahrung punkten.

Wie ist es zu der Gründung von wekita gekommen? Gab es einen gewissen Schlüsselmoment, der zur Umsetzung des Konzepts beigetragen hat?
Wir haben damals erkannt, dass sich dem Thema U3 Betreuung noch niemand in Deutschland so professionell gewidmet hat wie wir. Deshalb haben wir uns für die Ausarbeitung des wekita-Konzepts vor Firmengründung ein Jahr Zeit genommen. Den Bedarf an einem neuen Standard in der Kinderbetreuung haben wir sofort festgestellt.

Was hebt wekita von herkömmlichen Kindertagesstätten ab?
wekita ist eine reine U3-Kinderbetreuung. Mit kleinen Gruppen von nur neun Kindern und zwei Betreuungspersonen ist der Betreuungsschlüssel optimal. Natürlich bietet wekita als Konzept den Eltern und Kindern ein Angebot, welches in der Form sonst nirgends zu finden ist. Frisch gekochte Bio-Verpflegung, Speisepläne von Ernährungsberater*innen, eigens von uns entwickelte nachhaltige Möbel und Textilien sind da nur einige Punkte. Und da wäre dann noch das tollste Team aus Betreuungspersonen, welches man sich nur vorstellen kann!

Haben sich die Schwerpunkte der wekita (Nachhaltigkeit, Ernährung, Kinderförderung) im Laufe der Jahre noch einmal verändert oder intensiviert?
Das wekita-Konzept lebt. Vor allem das Feedback der Betreuungspersonen und Eltern nehmen wir sehr ernst und arbeiten kontinuierlich daran, weiter Benchmark in der U3 Betreuung in Deutschland zu sein. An unseren konzeptionellen Eckpfeilern haben wir aber immer nach dem Motto „never change a winning team“ festgehalten.

Wie funktioniert die Kommunikation zwischen Eltern und Tagesbetreuung?
Schon seit zehn Jahren steht das wekita Büro und unsere motivierten Mitarbeiter*innen in der Verwaltung den Eltern zur Kontaktaufnahme weit offen. Und natürlich findet die Kommunikation auch über unsere eigens für uns entwickelte App „wekita-Welt“ statt. Hier können mit den Eltern Fotos und Nachrichten ausgetauscht werden. Zudem wird dort das Ess- und Schlafverhalten der Kinder dokumentiert und kann jederzeit von den Eltern eingesehen werden. Ein absoluter Game-Changer in der Kinderbetreuung und einzigartig in Deutschland.

Stellt Euch die Corona-Pandemie vor neue Herausforderungen? Wenn ja, inwiefern?
Natürlich geht Corona an uns auch nicht spurlos vorbei. Im ersten Lockdown durfte zeitweise keine Betreuung durchgeführt werden, zum Glück konnten wir die systemrelevanten Gruppen schnell wieder versorgen. Mittlerweile ist der Alltag größtenteils wieder normal. Allerdings müssen Feste, Weihnachtsfeiern und viele weitere Gruppenaktivitäten mit den Kindern meist in kleinerem Rahmen gehalten werden. Man merkt auch, dass viele Eltern sich erstmal mit dem Spagat zwischen Homeoffice und eigener Kinderbetreuung versuchen – doch die Betreuung in einer wekita ist dann schon der bessere Weg.

Bei dem aktuellen Mangel an Kitaplätzen habt Ihr sicherlich viele Anfragen. Wie kann man einen Platz in einer der wekita-Einrichtung in Düsseldorf ergattern?
Wir sind mit bald 30 Standorten in Düsseldorf schon sehr gut aufgestellt. Dennoch expandieren wir auch hier weiter und so ergeben sich eigentlich jeden Monat freie Plätze hier und da. Eine kurze Mail an info@wekita.de genügt und wir bearbeiten die Anfrage innerhalb kürzester Zeit. Selbst nach zehn Jahren nehmen wir als Gründer uns sogar die Zeit, jeden interessierten Eltern in einem kurzen Telefongespräch unser Konzept persönlich vorzustellen.

Mit mehreren Standorten in Düsseldorf, Köln, Ratingen und Bayern ist wekita bundesweit schon gut vernetzt. Welche Städte stehen als nächstes auf der Liste?
Neben der Ausweitung der bestehenden Städte screenen wir regelmäßig potentielle Standorte in der näheren Umgebung. Hier kooperieren wir vor allem mit Projektentwicklungen, um bei Neubaugebieten direkt mit eingeplant werden zu können. Mit je einer wekita in Oslo und Stockholm haben wir nun auch schon die ersten Schritte Richtung der Internationalisierung gemacht.

Was schätzen Eure Freunde an Euch?
Kurze Wege, offene Kommunikation, Transparenz, Nachhaltigkeit

Was bringt die Zukunft?
Wir möchten weiterhin die beste Betreuung anbieten und natürlich weitere Standorte erschließen.

Eure liebsten Nachbarn?
Das Cali Eats zum Office Lunch und wecool am Schwanenmarkt für den Frische-Kick zwischendurch.

Vielen Dank! 

wekita
Alle wekita-Standorte in Düsseldorf findet Ihr hier… 
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Interview: Franka Büddicker 
Fotos: wekita/Sabrina Weniger
© THE DORF 2021

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