Katharina Wenzel-Vollenbroich

Name: Katharina Wenzel-Vollenbroich
Stadtteil: Zoo/Düsseltal
Job: Online-Galerista

Mitbewohner: Mein Mann und meine Kinder
Website: www.artpiq.net

Aktuell spielt sich der Großteil des sozialen Lebens an einem Ort ab – den eigenen vier Wänden. Aber wie wohnen die Düsseldorfer? Wie arbeiten sie derzeit im Homeoffice? Wie sind sie eingerichtet? Wir baten Düsseldorfer Menschen, uns einen Einblick in ihr Zuhause zu geben. Jeder offenbart dabei soviel wie er möchte, durch die eigene Kameraführung sind alle Bilder sehr individuell, aber umso persönlicher.

Heute besuchen wir Online-Galeristin Katharina Wenzel-Vollenbroich in Düsseldorf Zoo/Düsseltal. Geboren in Düsseldorf ist sie als einziges Mädchen unter Brüdern aufgewachsen. Jetzt, als Mama und Ehefrau, ist sie mit zwei Jungs wieder die einzige Lady im Haus. Schon in jungen Jahren hat sie sich zur Kunst hingezogen gefühlt. Katharina sagt: “Zu Hause wurden wir immer ermutigt alles auszuprobieren. So habe ich mich in den letzten Jahren meiner Schulausbildung auf Kunst als Leistungsfach konzentriert und danach Art & Cultural Management studiert.”

Nach einem wundervollen Sommer in Neapel, wo sie in einer kleinen Wohnung inmitten von Kunst und Kultur wohnte, ging sie auf Weltreise. Ihr Ziel: Kalifornien, Maui und Tokyo, wo sie auch das erste Mal so richtig alleine war. Einige Monate später fing sie dann bei artnet in New York an, zog nach London und gründete ARTPIQ, eine Kunst-Plattform, auf der studierte Künstler vertreten sind. Im Foto-Interview präsentiert Euch Katharina ihre kunstvolle Wohnung und gibt Einblicke in das Eltern-Dasein.

Wo trifft man Dich am häufigsten?
Wenn wir nicht draußen sind, dann im Kinderzimmer mit meinen Kindern oder bei der Kunst (siehe Foto).

Wo hältst Du dich am liebsten auf?
Umgeben von Kunst (siehe Foto).

Wie sieht Dein „Home-Office“ aus aka: Wo arbeitest Du, wenn Du zuhause bist?
Mit Kindern arbeitet man ja 24/7, aber für ARTPIQ haben wir von Anfang an ein Remote Desk gewählt. Aktuell ist das der Esstisch.

Deine „Morning-Routine“?
Irgendwann früh morgens spüre ich eine kleine warme Hand auf meinem Gesicht und eine energische Stimme, die nach einer warmen Flasche Milch verlangt… jetzt weiß ich, es ist Zeit aufzustehen. Ob ich will oder nicht. Dann gibt es 10 Minuten „me time“. Das bedeutet für mich einige Atemzüge an der frischen Luft (ein offenes Fenster reicht), mein warmes Zitronenwasser und meinen Match Latté (siehe Foto).

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil in einem Bild beschreiben?
Viel Farbe und wenig harte Linien.

Gewährst Du uns einen Blick in Dein Schlafzimmer?
Ihr kriegt meine Perspektive wenn ich aus dem Bett schaue, den Rest müsst ihr euch vorstellen 🙂 (siehe Foto).

Deine Lieblingsbeschäftigung im Lockdown?
Spielen und Kochen. Irgendwie stand die Zeit still – auch wenn sich das jetzt komisch anhört, aber es hat mir die Chance gegeben, den Alltag mit unseren Kindern umzudenken. Weniger Playdates, weniger Termine, mehr Spaß haben, ohne Zeitdruck zu verspüren. Ansonsten habe ich viel mehr gekocht als vorher und habe neue Dinge ausprobiert wie Walnussmilch, vegane Snickers Bars und Granola.

Gegessen wird wo?
Wir versuchen so viele Mahlzeiten wie möglich als Familie gemeinsam hier zu essen. Der Alltag lässt das nicht immer zu.

Welches ist Dein Lieblingszimmer?
Unser Zuhause ist mein Lieblingszimmer, ich mag es wenn ich mich in der Wohnung frei bewegen kann. Wenn ich mich festlegen müsste, dann unsere Diele. Da sind wir uns als Familie, insbesondere im Lockdown viel begegnet. Die Kunstwerke sind von Theresa Kallrath, Ellie Walker und Philip Boshart. (siehe Foto).

Dein ältestes Teil in der Wohnung?
Unsere Chesterfield Ledercouch. Die Couch gehörte dem Großvater meines Mannes. Die ist so gemütlich eingesessen, hat richtig Patina und birgt Geborgenheit (siehe Foto).

Ohne was/welchen Gegenstand kannst du nicht leben?
Meine Familie und die Kunst.

Welches Einrichtungsstück kannst Du gar nicht leiden, aber auch nicht weggeben?
Unser Fernseher, weil er eine Wand blockiert an der sonst Kunst hängen könnte. 🙂 Ansonsten gibt es keines. Was ich nicht leiden kann, hat keinen Platz in meinem Leben.

Dein nächstes Renovierungsprojekt ?
Unser neues Zuhause.

Dein Lieblingsdesignstück?
Eames Lounge Chair (siehe Foto).

Deine Lieblingsdeko?
Deko ist ein schwieriger Begriff in der Kunst. Legt man den beiseite, definitiv Kunst und Blumen.

Dein Lieblingsbild / Artwork?
Dieses kleine Werk von Raen Barnsley – damit verbinde ich eine ganz besondere Erinnerung (siehe Foto).

Dein Lieblingsessen?
Reisspaghetti mit Gemüse und Mandeltofu, Ofengemüse und mein hausgemachtes Hummus mit Avocado und Kräckern.

Dein Lieblingsgetränk?
Selleriesaft und Matcha-Latté (mit selbstgemachter Hafermilch)

Deine Lieblingspflanze?
Palmen.

Dein Lieblingsspiel?
Backgammon aber auch alles andere wie Memory, Puzzle. Mit Kindern wird man wieder zum Kind 🙂

Deine Lieblingsplatte oder Musik?
Aktuelles Lieblingslied – ‘Joli bébé’, Naza.

Deine Food-Take-Away-Empfehlung:
Confetti’s und Primitivo (dort hängen aktuell auch Werke von Theresa Kallrath).

Das erste Restaurant, das Du nach Lockdown besuchen wirst, ist:
Sila Thai

Dein Lieblingscafé:
Birdies, Velvet, Oma Erika

Dein Lieblingsshop:
Unverpackt auf der Rethelstraße, ansonsten Babykochs und Wirschke: hier sieht man aktuell auch Werke von einigen Künstlern von ARTPIQ im Schaufenster (siehe Foto).

Deine Lieblingsbar:
Meine Juice und Coffebar Zuhause. Zählt das?

Dein Lieblingsort in der Stadt:
Zoopark und der Grafenberger Wald. Aber eigentlich, überall, hauptsache mit meinen Kindern (siehe Fotos).

(c) THE DORF, 2021
Fotos: Katharina Wenzel-Vollenbroich, Titelbild (vor der bunten Mauer): Christopher Larson
Interview: Tina Husemann
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