Anushka Chkheidze • Monheim Triennale II – The Prequel 2024

Anushka Chkheidze, Foto: Robbrecht de Smet

Werbung • Es ist nicht mehr lange hin, bis die 16 Signature Artists im Juli 2024 im Rahmen von „The Prequel 2024“ als zweite Episode der Monheim Triennale II auf die Bühne treten. Dort lernen sich die Künstler:innen in Monheim am Rhein zum ersten Mal kennen. Gemeinsam sammeln sie Ideen und Inspiration für ihre Signature Projekte, die dann bei „The Festival 2025“ in Monheim in Form von Konzerten präsentiert werden. Eine der Künstler:innen, die bei „The Prequel 2024“ auftreten wird, ist die Musikerin Anushka Chkheidze aus Georgien. Für THE DORF hat Anushka uns eine Playlist ihrer derzeitigen Top-Ten-Lieblingslieder zusammengestellt – viel Spaß beim Hören!

Anushka Chkheidze ist ist in dem kleinen Dorf Kharagauli in Georgien aufgewachsen, wo sie im Alter von elf Jahren im Chor zu singen begann. Sie selbst beschreibt die dort verbrachte Zeit als magisch und denkt, dass ihre Musik stark von diesen Kindheitsjahren geprägt ist. Dies veranlasste sie auch zu der poetischen Klanginstallation „Lost Lullaby“ für den verwaisten Garten einer Kindertagesstätte, die sie im Rahmen von „The Sound“, der Klangkunstausstellung der Monheim Triennale II, im Sommer 2023 realisierte.

Im Januar 2019 veröffentlichte sie erste Tracks auf der von Natalie Beridze kuratierten Compilation „Sleepers Poets Scientists“, gefolgt von ihrem Debütalbum „Halfie“ im April 2020. Ihr zweites Album „Move 20-21“, was im Februar 2021 released wurde, entstand während der Pandemie und thematisiert die Abwesenheit von körperlicher Bewegung und Interaktion mit anderen Menschen. Unmittelbar nach einer Residenz in Berlin im Rahmen des Goethe Talents-Programm und in Zusammenarbeit mit dem Popkultur Festival 2022 begann sie ihr zweijähriges Master of Music Design-Programm an der HKU in Utrecht, wo sie heute lebt und arbeitet. 

Anushka Chkheidze arbeitet weiterhin mit Chören zusammen, was 2021 zu einem Kompositionsauftrag des schweizerisch-georgischen Festivals Close Encounters für den hoch angesehenen Gori Women’s Choir in Georgien führte. Seit über zehn Jahren bringt das Festival junge und etablierte Musiker:innen aus der Schweiz und Georgien in beiden Ländern zusammen. Im neu renovierten Forschungszentrum Biozentrum der Universität in Basel machte sie letztes Jahr Feldaufnahmen sowie Klavier- und Choraufnahmen für ihr neues Album „Lost Lugagge“, dass letztes Jahr erschienen ist.

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Anushka hat für uns eine Liste ihre aktuellen Top 1o Lieblingssongs zusammengestellt. Unter anderem finden sich hier auch einige ihrer georgischen All-time Favourites. Sound on!

1) Hamlet Gonashvili – „უწინარეს მას ვადიდებთ“
„უწინარეს მას ვადიდებთ“ ist ein georgischer Volkssong, der für Anushka, in der 11. Klasse, eines der schwierigsten Stücke zu lernen war. Seit dem begeistert sie die Struktur des Songs: die Art und Weise, wie sich die Wörter reimen und die unterschiedlichen Melodien der drei Stimmen.

2) Jozeph Kechakmadze – „Kutaisuri Serenada“ / „ქუთაისური სერენადა“
„Kutaisuri Serenada“, auf georgisch nennt sich das Stück „ქუთაისური სერენადა“ und ist für sie das schönste dieses Künstlers.

3) „წინწყარო“
„წინწყარო“ lässt sich im deutschen in „nach vorne“ übersetzten. Hier hört Ihr selbst rein.

4) Kali Malone – „All life long (for organ)“
Den Song hat Anushka zum erstenmal vor zwei Jahren bei den Stanser Musiktagen gehört. Seit dem ist er Ihr nicht mehr aus dem Kopf gegangen und bezeichnet Ihn als „what a miracle“.

5) Aphex Twin – „Pulsewidth“
Als „Selected Ambient Works“ von Aphex Twin in ihr leben kam, hat es sich für Anushka so angefühlt, als wäre das die Musik von der sie immer geträumt hatte. „Pulsewidth“ hört Ihr hier.

6) Boards of Canada – „Dayvan Cowboy“

7) Oneohtrix Point Never – „Zebra“

8) Aleksi Perälä – „Kinetic Theory“
Für Anushka ist die Musik von Aleksi Perälä schwierig zu beschrieben, doch sie begeistert der minimalistische und misteriöse Stil der Songs, wie bei „Kinetic Theory“.

9) Talk Talk – „Desire“
„Desire“ beschreibt die Georgierin als eine Mischung aus Lautstärke, Fülle und starker Sanftheit. Sie selbst war zuvor noch nie so beeindruckt von solch einer Balance und musikalischem Detail in der Musik.

10) ц -Ziq – „Éire“
Der Song ist zwar nicht Anushkas All-time Favourite, aber sie hört ihn seit den letzten zwei Wochen in Dauerschleife. Er ist für sie eine Art Therapie zur Motivation.

Weitere Infos zu den Signatur Artist und „The Prequel 2024“ findet ihr hier.

MONNHEIM TRIENNALE II – THE PREQUEL 2024
4. bis 6. Juli 2024

Das komplette Programm von „The Prequel 2024“ findet Ihr ab 24. Mai 2024 auf www.monheim-treinnale.de 

Shuttle
17 Uhr Abfahrt ab Düsseldorf
24 Uhr Rückfahrt ab Monheim am Rhein
Die Benutzung des Shuttles ist kostenlos. Anmeldung unter info@monheim-triennale.de ist erforderlich.

Festivalboot „MS Rheinfantasie“, Monheimer Schiffsanleger
Kapellenstraße
40789 Monheim am Rhein
www.monheim-triennale.de 

(c) THE DORF, 2024
Text: Presse
Fotos: siehe Bildbeschreibungen

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