THE DORF fragt die Köpfe hinter dem Open Source Festival Congress

Wie bereits angekündigt, findet am 13. Juli 2018 der erste Open Source Festival Congress statt. Das neue Format führt den Gedanken der interdisziplinären Kreativität weiter und schafft mit einem internationalen Line-Up aus Denkern, Machern und Visionären eine außergewöhnliche Projektionsfläche für neue Ideen. Im Vorfeld dazu präsentiert euch THE DORF exklusiv die sechs Köpfe, die hinter dem Open Source Festival Congress stehen und die Idee dazu ins Leben gerufen haben.

Alicia Holthausen

Den Auftakt macht Alicia Holthausen. Sie studierte Kunstgeschichte und Japanologie in Düsseldorf und Paris. Aktuell ist Alicia Doktorandin der Kunstgeschichte und arbeitet an ihrer Dissertation zum Thema Raumerleben in zeitgenössischer Kunst und Architektur. Seit acht Jahren ist sie als Projektmanagerin beim Open Source Festival tätig und in diesem Jahr übernimmt sie die künstlerische Leitung des allerersten Open Source Festival Congresses.

Welche Besonderheiten bringt der erste Open Source Festival Congress Deiner Meinung nach mit sich? Das Besondere am OSFC ist, dass wir die kreative Energie und die Vielfalt des Open Source Festivals auf einen Congress übertragen. Wir wollen keine starren Vorträge und stundenlanges Sitzen in stickigen Kongresscentern, sondern wir wollen outdoor, Festivalfeeling und Kommunikation auch auf „ernste“ Themen übertragen. Wir glauben, dass man in der wunderschönen Atmosphäre des Festivalgeländes ganz wunderbar kreativ denken, seinen Horizont erweitern und spannende Leute kennenlernen kann.

Auf welchen Speaker freust Du dich am meisten? Am meisten freue ich mich auf Dr. Anna Abraham aus Leeds. Sie ist Professorin für Psychologie und forscht dazu, wie Kreativität und Imagination im Gehirn überhaupt entstehen und wofür sie gut sind. Wahnsinnig spannend! Ich freue mich aber auch total auf Fynn Kliemann, seine unbändige Kreativität und sein Schaffensdrang sind immer wieder sehr inspirierend und er ist einfach ohne Ende sympathisch. Ich liebe seine Instagram Stories!

Was würdest Du den Speakern während Ihres Aufenthalts in Düsseldorf empfehlen? Verrate uns drei persönliche Tipps (z.B. Lieblingsorte, Gastronomie, Persönlichkeiten) von Dir für Düsseldorf. 1. Das täglich wechselnde Mittagsmenü im Kikaku, dem ältesten japanischen Restaurant in Düsseldorf. Man weiß vorher nie so ganz genau, was man bekommt und lernt tolle Gerichte kennen, die man sonst nie entdecken würde. 2. Das superschöne neue Café manko, meiner Freundinnen Nataly und Luise in Friedrichstadt. 3. Als Kunsthistorikerin natürlich unbedingt alle Museen und Galerien der Stadt! Insbesondere aber die Julia Stoschek Collection, die immer wieder tolle Ausstellungen zu time-based media art macht.

Was macht für Dich Innovation aus? Schwierige Frage! Innovation bedeutet für mich ein Zugewinn an Möglichkeiten. Das kann im ganz Kleinen sein und den Alltag für einige wenige Menschen besser machen oder im ganz Großen und gesellschaftlichen Wandel bewirken. Ich denke, solange ein Mensch sagen kann, dass sich für ihn etwas verbessert oder verändert hat und er in seinem Leben einen Zugewinn spürt, kann man von einer Innovation sprechen. Ich glaube, viele Menschen haben auch einfach zu große Erwartungen an das Wort „Innovation“. Aber man darf dabei natürlich nicht außer Acht lassen: Eine Innovation, die zunächst nur auf kleiner, privater Ebene erfolgt, kann immer auch Auswirkungen in einem größeren, gesellschaftlichen Kontext haben. Deshalb sollte jeder von uns tagtäglich versuchen, innovativ zu denken und zu handeln, wer weiß, welche Auswirkungen wir damit erzielen können.

Was ist Dein persönliches Highlight auf dem diesjährigen Open Source Festival? Ich muss ehrlich sagen, ich verlasse das Produktionsbüro während des Festivals so gut wie nie und bekomme von Festivaltag, den die Besucher erleben, also eigentlich fast gar nichts mit. Hinter den Kulissen ist mein Highlight, wenn alles reibungslos funktioniert und wir gutes Feedback von unseren Besuchern bekommen, dass sie einen tollen Tag auf unserem Festival hatten. Wenn ich dann doch etwas vom Programm mitbekommen würde, wäre eins meiner Highlights sicherlich Mykki Blanco. Ich finde es absolut super, wie er sich für die LGBTQ-Community einsetzt und gegen Vorurteile, vor allem auch in der HipHop-Szene, angeht. Ein Grund warum wir ihn auch für den Congress als Speaker eingeladen haben! Tocotronic habe ich 2009 bei meinem letzten Open Source Festival als Besucher während des Sonnenuntergangs von der alten Tribüne aus gesehen. Das war wunderschön, ich denke darauf können sich die Besucher auch sehr freuen. Aber: Alles wird super und ich freue mich wahnsinnig auf den 13. und 14. Juli!

Steffen Dietz

Steffen Dietz beschreibt sich nach diversen inhaltlichen und geographischen Stationen im Marketingdorf wie z.B. Grey, Sponsorcom, MEC Access, Arthur Schlovsky, oder Hagen Invent als Multidisciplniary Creative. Nach seiner letzten Station bei Hagen Invent, einer Live Communication Agentur machte er dann den nächsten großen Schritt zu dem, was er noch nicht hatte: Die Selbstständigkeit. Seit 2014 arbeitet er als Freelance Creative Director für Agenturen aus allen Bereichen und Aufgabenfeldern.

Welche Besonderheiten bringt der erste Open Source Festival Congress Deiner Meinung nach mit sich? Meiner Meinung nach ist der OSFC ein echter Kreativ Kongress durch und durch. Er ist nicht in irgendwelchen Business Trends oder anderen Schubladen verhaftet, sondern inspiriert in allen Bereichen. An einem Tag kriegt man Einblicke in Entwicklungen, Hintergründe und alles was die Kultur und die Welt bewegt. Das dieses Erlebnis dann auch noch in dem einmaligen Setting des OSF Festival Geländes stattfindet und am nächsten Tag mit dem Festival noch weiter geht ist für mich ein Paket, dass seinesgleichen in Deutschland sucht.

Auf welchen Speaker freust Du dich am meisten? Richard David Precht und Etienne Gardé. Diese beiden bilden für mich die Essenz, dessen was den Congress so spannend macht. Angefangen von tiefen philosophischen Einblicken, über unsere Zukunft und Arbeitswelt, bis hin zur „Nerdkultur“. Alles ist dabei und alles erhält seinen gleichberechtigten Platz und das jeweilige beste Format für das Thema.

Was würdest Du den Speakern während Ihres Aufenthalts in Düsseldorf empfehlen? Verrate uns drei persönliche Tipps (z.B. Lieblingsorte, Gastronomie, Persönlichkeiten) von Dir für Düsseldorf. 1. Das Hafenmenü im Windigen Eck. Am besten natürlich in den frühen Morgenstunden, nach einem Wochenende voller Inspiration und Musik. 2. Natürlich die Brunnenstraße, mein Viertel, mit ein wenig Schallplattenstöbern, Käffchen trinken und relaxen. 3. Eine Runde Boule im Florapark.

Was macht für Dich Innovation aus? Leider leben wir gerade in einer Zeit, in der alles als Innovation gehypt wird. Wenn ein großer Smartphone Hersteller vorstellt, dass es das Gerät in einer neuen Farbe gibt, wird das sofort als Innovation gepriesen. Ich bin da etwas selektiver in der Wahrnehmung. Eine echte Innovation verstört am Anfang für einen kurzen Augenblick und brennt sich dann als einzige Lösung im zweiten Augenblick sofort in die Synapsen.

Was ist Dein persönliches Highlight auf dem diesjährigen Open Source Festival? Einen speziellen Programmpunkt habe ich nicht. Für mich ist das Festival und natürlich jetzt auch der Congress das Highlight an sich. Herumschlendern, zuhören, sich austauschen, inspirieren lassen. Einfach eine gute Zeit mit Freunden und Family haben. Aber auf Laurel Halo bin ich schon gespannt. 🙂

Philipp Maiburg

Den Gründer und künstlerischen Leiter des Open Source Festivals Philipp Maiburg zog es damals aufgrund seines Architekturstudiums von Mönchengladbach nach Düsseldorf. Um das zu finanzieren, begann er im legendären Unique Club aufzulegen und tauchte so immer tiefer in die Düsseldorfer Musik-Szene ein. Irgendwann hängte er sein Studium an den Nagel und fokussierte sich mit unglaublicher Leidenschaft nur noch auf die Musik. Aus seiner Passion sind die Phoneheads und sein eigenes Label Combinations Records entstanden. Mittlerweile ist er zweifacher Vater und arbeitet als Marketing Manager bei Carhartt.

Welche Besonderheiten bringt der erste Open Source Festival Congress Deiner Meinung nach mit sich? Zunächst ist die Entstehung besonders – aber eben typisch Open Source: das bewusst offen gestaltete OSFC Programm ist zusammengetragen worden durch den Input vieler Leute. Unter anderem durch Stammgäste des Festivals die allesamt in der Kreativwirtschaft zu Hause sind. Den roten Faden hat dann unser Kernteam gesponnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der OSFC durch die offene Konzeption aber eben auch durch die Verortung auf dem gesamten Festivalgelände ziemlich einzigartig wird: am Freitag Open Air (aber regensicher) auf der alten Tribüne und den Bühnen talken und workshoppen mit Precht, Kosinski, Sauerländer, Schüren oder Abraham und dann am Samstag mit Tocotronic, Cigarettes After Sex und Mykki Blanco tanzen! Wo gibts denn sowas.

Auf welchen Speaker freust Du dich am meisten? Trotz des kurzen Vorlaufs war es uns wichtig inhaltlich auch die Brücke zum Festivalprogramm 2018 zu schlagen. Das ist uns mit Mykki Blanco gelungen. Ich bin sehr gespannt auf den Talk über ihre/seine Erfahrungen als Transgender Künstler im Hip Hop Genre beim OSFC und die Live Performance beim OSF!

Was würdest Du den Speakern während Ihres Aufenthalts in Düsseldorf empfehlen? Verrate uns drei persönliche Tipps (z.B. Lieblingsorte, Gastronomie, Persönlichkeiten) von Dir für Düsseldorf. Pflicht: Im Juli endet die großartige Ausstellung „Generation Loss“ in der Julia Stoscheck Collection. Kür: Die Bar des neuen 25hrs Hotel zum hoffentlich wolkenlosen Sunset aufsuchen. Absturz: Wenn man genug hat von kernsanierten Fassadenansichten empfehle ich das Kreuzherreneck.

Was macht für Dich Innovation aus? Die gemeinsame Suche nach Visionen, um die Zukunft gesellschaftlich, ökonomisch, ökologisch und kreativ gestalten zu können.

Was ist Dein persönliches Highlight auf dem diesjährigen Open Source Festival? Ich freue mich, dass wir mit NTS einen langjährigen, internationalen Radio Partner haben, der dem Festival zu deutlich mehr Aufmerksamkeit außerhalb von Deutschland verhilft. 2018 gestalten wir gemeinsam erstmalig einen amtlichen DJs only Floor mit lokalen Größen und internationalen Gästen. Ich bin gespannt wie das ankommt!

Katharina Sussek & Jens Müller

Katharina Sussek hat in Düsseldorf Kommunikationsdesign studiert. Direkt nach ihrem Studium gründete sie das Designbüro ZWEIZUEINS. Seit 2006 arbeitet sie mit ihrem Team für Auftraggeber aus unterschiedlichen Branchen und realisiert Projekte in den Bereichen Corporate und Editorial Design. Ihre Arbeiten wurden mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet. Als Lehrbeauftragte unterrichtet sie an der Hochschule Düsseldorf/Peter Behrens School of Arts. Jens Müller studierte ebenfalls Kommunikationsdesign in Düsseldorf. Er ist Gründer und Creative Director des Design­studios Optik. Neben seiner Arbeit als Gestalter, forscht er über die Geschichte des internationalen Grafik­designs und ist Autor international beachteter Fach­bücher wie »Lufthansa + Graphic Design« oder »Logo Modernism«. Als Lehrbeauftragter unterrichtet Jens an der Hochschule Düsseldorf/Peter Behrens School of Arts sowie aktuell im Fachbereich Design an der Fachhochschule Dortmund.

Welche Besonderheiten bringt der erste Open Source Festival Congress Eurer Meinung nach mit sich? Es gibt zahllose Kongresse, die sich entweder sehr abstrakt mit dem Thema Kreativität auseinandersetzen oder nur eine bestimmte Branche berücksichtigen. Das Besondere am OSFC ist seine Interdisziplinarität. Hier treffen Menschen aufeinander, die in ganz unterschiedlichen Feldern innovative Lösungen für die Zukunft gestalten. Ob Wissenschaft, Design, Digitalwirtschaft, Food, Medien oder Kunst – wir haben versucht die interessantesten Macherinnen und Macher aus unterschiedlichsten Branchen nach Düsseldorf zu holen, um die Themen Innovation und Kreativität aus möglichst vielen Blickwinkeln zu beleuchten. Zusätzlich ist eine weitere große Besonderheit dieser neuartigen Veranstaltung, dass man als Besucher die international renommierten Persönlichkeiten nicht nur live hören kann, sondern auch die Möglichkeit hat mit ihnen in entspannter Atmosphäre auf der Galopprennbahn ins Gespräch zu kommen.

Auf welchen Speaker freut Ihr euch am meisten? Als Kommunikationsdesigner freuen wir uns ganz besonders auf eine Vertreterin unserer eigenen Profession. Wir besuchen seit vielen Jahren regelmäßig unterschiedliche Designkongresse und hatten uns als Kuratoren für den OSFC die Aufgabe gestellt, eine international bekannte Gestalter-Persönlichkeit einzuladen, die noch nicht so häufig auf anderen Kongresse zu Gast war. Bei unserer Recherche sind wir dann auf Erica Dorn gestoßen, eine britisch-japanische Designerin und Illustratorin, die in London lebt. In den vergangenen drei Jahren hat sie am neuen Stopmotion-Film „Isle of Dogs“ von Wes Anderson mitgearbeitet und war für alle grafischen Elemente verantwortlich, die im Film auftauchen. Über 1.000 Einzelarbeiten sind für den Film entstanden und Erica wird aus erster Hand über dieses spannende Projekt berichten, bei dem sie eine ganz eigene Welt neu gestalten konnte.

Was würdet Ihr den Speakern während Ihres Aufenthalts in Düsseldorf empfehlen? Verratet uns drei persönliche Tipps (z.B. Lieblingsorte, Gastronomie, Persönlichkeiten) von Dir für Düsseldorf. Der gebürtigen Japanerin Erica Dorn haben wir natürlich direkt das Japan-Viertel ans Herz gelegt. Auch wir finden die Ecke Immermannstraße/Klosterstraße großartig und machen hin und wieder mal in Restaurants wie „Yabase“, „Yaki-The-Emon“ oder „Takumi Chicken & Veggie“ einen Ausflug in fernöstliche Welten.

Was macht für Euch Innovation aus? Innovation bedeutet für uns vor allem erstmal die Bereitschaft, gewohnte Pfade zu verlassen. Das kann im kleinen Rahmen passieren oder ganz groß gedacht sein. Innovation ist natürlich auch sehr eng verknüpft mit Inspiration, denn ohne geht es nicht. Oft sind es spezielle Ereignisse oder eine Begegnung, die einen dazu inspirieren, über ein Problem nachzudenken und innovative Ideen zu entwickeln. Diese spontane Inspiration lauert meistens da, wo man sie überhaupt nicht erwartet. Es gibt aber auch die gezielte Inspiration, zum Beispiel im Rahmen eines Kongresses. Hier kommt sie eher in Form von Motivation; in dem Sinne, dass man etwas von Macherinnen und Machern aus erster Hand erfährt und dann sofort Lust bekommt selber etwas zu starten.

Was ist Euer persönliches Highlight auf dem diesjährigen Open Source Festival? Wir sind uns sicher, dass es den ganzen Tag über viele kleine und große Highlights geben wird. Und vor allem wird es ein unglaublich spannender Bogen sein, der vom Auftakt mit Richard David Precht am Freitag morgen bis hin zum musikalischen Höhepunkt am Samstag Abend gespannt wird. Es spricht alles dafür, dass es ein Wochenende randvoll mit Highlights wird.

Katrin Petry

Die Diplom Medienwirtin Katrin Petry alias Käthe arbeitete von 2004 bis 2009 als Projektleiterin für die art.fair in Köln. Dank ihrer ausgiebigen Erfahrung realisiert sie mittlerweile als gesellschaftende Geschäftsführerin der ZackBumm GmbH viele spannende Projekte. Darunter fällt unter anderem die Startup-Woche Düsseldorf sowie die ehemalige Zwischennutzung des postPOST-Geländes. Seit 2009 ist Käthe ebenfalls als Projektleiterin beim Open Source Festival tätig.

Welche Besonderheiten bringt der erste Open Source Festival Congress Deiner Meinung nach mit sich? Anwendbare Inspiration. Wir sprechen alle immer über Innovation und der Begriff wird so unfassbar hoch gehangen wie er zugleich zur Floskel geworden ist. Trotzdem ist die Innovation die treibende Kraft für die Entwicklung unserer persönlichen und beruflichen Welt. Allerdings entsteht Innovation nicht so auf Knopfdruck, sondern sie ist ein Resultat aus Vielfalt und Offenheit. Der Open Source Festival Congress stellt kreativ Menschen aus der ganzen Welt und aus den unterschiedlichsten Branchen vor und bringt diese in einen Diskurs miteinander und mit dem Publikum. Der Congress ist für Menschen gemacht, die offen und frei denken wollen und dabei über die eigene Branchen hinwegblicken.

Auf welchen Speaker freust Du dich am meisten? Wenn ich die Frage so einfach beantworten kann, dann würde ich unserem Grundprinzip der Vielfalt widersprechen, oder? 🙂 Mein persönlicher Favorit ist allerdings Michael Kosinski, Assistenzprofessor für Organisationsverhalten an der Stanford University Graduate School of Business. Als Datenforscher hat er den Algorithmus entwickelt, der von der Firma Cambridge Analytica im Wahlkampf zugunsten von Donald Trump eingesetzt worden sein soll. Und ergänzend dazu Marc Thom, den ich bereits einmal live erleben durfte. Ich habe selten jemanden erlebt, der mich so sprachlich und inhaltlich gefesselt hat. Vielleicht, weil er von Hause aus Psychologe ist? Jetzt allerdings verantwortet er bei Sony die strategischen Partnerschaften und Allianzen im Bereich des Internet of Things (IoT) und den Venture-Capital-Bereich, in dem die Investments in Start-ups vergeben werden. Ich freue mich vor allem die beiden zusammen im Panel Wissenschaft zu hören. Fragestellung: Was müssen wir tun, um in Zukunft noch eine Rolle zu spielen?

Was würdest Du den Speakern während Ihres Aufenthalts in Düsseldorf empfehlen? Verrate uns drei persönliche Tipps (z.B. Lieblingsorte, Gastronomie, Persönlichkeiten) von Dir für Düsseldorf. Mit dem Schiffchen von den Kasematten bis nach Kaiserswerth über den Rhein tuckern (hin und zurück) und dabei einen Platz ganz vorne in der Spitze draußen in Beschlag nehmen. Wirkt unfassbar entspannend. Danach Essen und Trinken im Parlin (Altestadt 12-14) und dann auf der Kö bei Patrizia Pepe shoppen gehen.

Was macht für Dich Innovation aus? Anders und entscheidend zu sein.

Was ist Dein persönliches Highlight auf dem diesjährigen Open Source Festival? Ich bin ein absoluter Musik-Idiot und kann mir Namen der Musiker ungefähr von hier bis zum nächsten Kiosk merken. Was nicht bedeutet, dass ich Musik nicht liebe. Philipp Maiburg macht ein wirklich hervorragendes Booking, wiedererkennbar, neuartig, wegweisend. Die Mischung macht’s und das macht auch die Mischung der Menschen auf dem Festival aus und die gesamte unverwechselbare Atmosphäre. Das Gefühl ist mein persönliches Jahreshighlight.

Open Source Festival Congress 2018
Datum: 13.07.2018
Uhrzeit: 10:00 bis 22:00 Uhr
Ort: Galopprennbahn Düsseldorf | Rennbahnstraße 20 | 40629 Düsseldorf

Tickets gibt es hier…
Website: www.congress.open-source-festival.de

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