THE CHECK-IN: HENRI Hotel

Name Hotel: HENRI Hotel
Adresse: Am Wehrhahn 86
Düsseldorf-Stadtmitte
URL: henri-hotels.com

Mitarbeiter*in: Martina Puhl
Position: Service und Küche
Alter: 56
Seit wann im Hotel: Oktober 2018

Werbung: Vor lauter Freude über die Wiedereröffnung der Hotellerie präsentieren THE DORF und Düsseldorf Tourismus mit der Interviewserie THE CHECK-IN einen intimen und persönlichen Einblick hinter die Fassaden der Düsseldorfer Hotels. Neben vielen Geschichten und individuellen Design-Konzepten findet man in allen teilnehmenden Adressen auch das aktuelle THE DORF THE MAG No. 4, das mit spannenden Geschichten zu Kunst und Kultur, Gastro-Geheimtipps und einem Auge für lokale Helden liebevoll von der Stadt erzählt.

Der Fokus bei THE CHECK-IN liegt auf den Gesichtern, die mit Leidenschaft für unvergessliche Aufenthalte und schöne Zeiten im Dorf sorgen. Doch auch in Krisenzeiten garantieren die Protagonist*innen weiterhin Optimismus, eine besondere Wohlfühlatmosphäre und Sicherheit im Hotel. Die Liebe zu Düsseldorf und die Passion für Gastfreundschaft motivieren die Interviewpartner*innen jeden Tag dazu, die Stadt und ihre Vielfalt in die Welt hinaus zu tragen. Neben ihren persönlichen Geheimtipps verraten sie im Interview, warum THE DORF THE MAG der perfekte Begleiter für einen Hotelurlaub in der schönsten Stadt am Rhein ist.

Zentral gelegen zwischen Altstadt und Hauptbahnhof befindet sich das HENRI Hotel Düsseldorf im Stadtteil Pempelfort. Hier trifft 60er-Jahre- und 70er-Jahre-Design mit Unique-Faktor auf authentisches Ambiente: Das aufgepeppte Bürogebäude mit 79 Studios ist ein Ort, um abzutauchen und sich in eine andere Zeit versetzen zu lassen. Im Interview erzählt die Service- und Küchenfee Martina Puhl mehr von wiederholten Hochzeitsanträgen, Abendschnittchen und der Vielfältigkeit im Hotel. 

Bitte beschreibe Deinen (normalen) Arbeitsalltag – was sind Deine Aufgaben? Mein Arbeitstag beginnt gewöhnlich um 6 Uhr morgens und beinhaltet dem Frühstückskoch zu helfen, die Gäste zu begrüßen, die Zimmernummern abzuhaken, den Tischplan auszufüllen, Essen nachzulegen oder Trinken auffüllen. Um 10 Uhr ist die Frühstückszeit vorbei und dann geht’s ans Abräumen, Desinfizieren und Vorbereiten für den nächsten Tag. 

Bitte versuche, Euren typischen Hotelgast zu beschreiben! Unsere Hotelgäste sind sehr durchmischt. Wir haben deutsche, aber auch internationale Gäste. Unter der Woche sind es eher Businessleute und am Wochenende auch mal Familien mit Kleinkindern.

Gibt es Besonderheiten des Hauses? Bei uns gibt es von Montag bis Donnerstag immer ein Abendschnittchen. Das ist ein kleines Abendbrot mit selbst angerührten Dips, Gemüsesticks, Butter, Brot und Brötchen. Dazu gibt es auch noch selbstgemachte Suppen, die zu einem kleinen Obolus dazu gekauft werden können. Das wird von unseren Gästen immer sehr gut angenommen.

Was glaubst Du, macht Euer Hotel aus? Die Mitarbeiter*innen. Wir sind nicht alle ursprünglich aus der Hotelbranche, haben also ganz unterschiedliche Kompetenzen, aber im Herzen sind wir alle Gastgeber*innen. Bei uns wohnen die Gäste wie bei Freund*innen. Unsere Philosophie ist: „Home away from home“. Auch unser Gebäude ist sehr besonders. Es ist aus den 70er Jahren und daran wurden auch die Inneneinrichtung, die Deko, die Zimmer und unsere Outfits angepasst – it’s all 70s Vibes!

Welche besondere Anekdote wirst Du niemals vergessen? Ein Gast hatte uns einmal gebeten ein Zimmer ganz besonders zu dekorieren, weil er seiner Freundin einen Heiratsantrag machen wollte. Er hat Rosen, Ballons und Champagner bestellt und wir haben alles nach seinen Wünschen gestaltet. Eine Woche später war er plötzlich wieder da und hat uns gebeten, das Ganze noch einmal von vorne vorzubereiten. Wir wissen bis heute nicht, was genau da los war, aber es war ein sehr einprägsames Ereignis. 

Ein anderes Mal war ein kanadischer Gast bei uns, der für die kanadische Eisenbahn arbeitet. Nach ein paar Tagen habe ich zufällig den Fernseher eingeschaltet und genau diesen Gast bei einer Sendung gesehen, wie er von der Eisenbahn erzählte. Das war wirklich lustig. 

Warum können sich die Gäste in Eurem Hotel gerade in Corona-Zeiten sicher fühlen? Durch die Größe des Hotels können wir gut den Überblick behalten. Im Frühstücksbereich ist jeder zweite Tisch abgesperrt und beim Check-In geben uns die Gäste direkt ihre gewünschte Frühstückszeit an. So können wir es managen, dass nicht zuviele auf einmal beim Frühstück sitzen. Natürlich haben wir auch ein Hygienekonzept. Alles wird regelmäßig desinfiziert und es herrscht Maskenpflicht im ganzen Haus. Außerdem darf der Aufzug nur von einer Person genutzt werden. Der Rest muss laufen – so tun wir direkt auch was für die Gesundheit unserer Gäste (lacht).

Was bringt die Zukunft? Wenn wir diese Krise hoffentlich überwunden haben, wünschen wir uns unsere Stammgäste zurück. Wir hoffen, dass die Messen wieder stattfinden können und wir das tun dürfen, was wir am besten können und uns am meisten Spaß bereitet. In jedem Fall werden wir unsere Gäste zurückholen!  

Was würdest Du jemandem empfehlen, der einen Tag und eine Nacht in Düsseldorf bleibt? Als erstes würde ich empfehlen, vom Henri aus zu Fuß in die Stadt zu laufen und danach einen Bootsausflug mit der Weißen Flotte nach Kaiserswerth zu machen. Dort kann man schön bummeln, etwas essen, oder am Burghof im Biergarten einkehren. Später würde ich empfehlen, sich zurück Richtung Rheinturm zu begeben und von oben die tolle Aussicht zu genießen. Abends kann man sehr gut im La Copa auf der Berger Straße Tapas essen und sich als Digestif noch einen Killepitsch genehmigen. 

Wie sieht Dein persönlicher perfekter Tag in Düsseldorf aus? Als erstes würde ich mit meinem Freund eine Runde Golf spielen gehen. Danach würden wir mit dem Fahrrad den Rhein entlang bis in die Altstadt zum Carlsplatz fahren. Dort würden wir dann etwas Leckeres einkaufen, ein Glas Wein trinken und ebenfalls im La Copa Tapas essen. Am Abend geht es dann mit der Weißen Flotte wieder nach Hause nach Kaiserswerth. 

Typisch Düsseldorferisch ist für Dich? Die Hausbrauereien, die Vielfältigkeit der Museen und der Oper, die Internationalität der Stadt und die vielen Parks. 

Was ist dein Lieblingsort in Düsseldorf? Der Carlsplatz.

Was ist Dein Lieblingsevent im Dorf? Der Japan-Tag samt Feuerwerk.

Was ist/war Dein Lieblingsmoment im Dorf? Die Geburt meiner Tochter und die Zeit auf dem Rhein. 

Düsseldorf in drei Worten? Modern, international, vielfältig.

Warum sollten sich die Leser*innen bei Euch das neue THE DORF THE MAG abholen kommen? Sie bekommen Infos von Insidern aus erster Hand, die ihre Stadt lieben. Das THE DORF THE MAG bietet eine Sammlung von interessanten Dingen, die man hier machen kann und ist, wie Düsseldorf selbst auch, sehr vielfältig.

Also los! Die Gastgeber*innen der Düsseldorfer Hotels erwarten Euch schon. Holt Euch ein THE DORF THE MAG, genießt ein wenig Hotellobby-Flair und schon seid Ihr bereit für einen perfekten Sommer im Dorf. 

Interview + Text: Amani El Sadek
Fotos: Kristof Puller
© THE DORF 2021

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