Covid-19

Das Fotoprojekt DAS JAHR 2020

Seit knapp eineinhalb Jahren beeinflusst die Corona-Pandemie unseren Alltag maßgeblich. Mittlerweile scheint sich vieles wieder zu normalisieren. Was bleibt ist die Erinnerung an leere Innenstädte und nicht enden wollender Stillstand. Das Fotoprojekt DAS JAHR 2020 hält genau diese Augenblicke fest. THE DORF traf die Initatorin Elsa Li zum Gespräch. 

BRANDNEU DÜSSELDORF LIVE

Das Herz des Zakk pulsiert weiter in Zeiten des Lockdowns. Das Kulturzentrum zakk ist auch nach Verlängerung des Lockdowns ein Erlebnis- und Diskursraum für alle Menschen – nur eben digital….

Postkarten für Corona-Botschaften

Durch Kontaktbeschränkungen, Home Office und geschlossene Begegnungsorte bleibt der Austausch mit anderen Menschen schon seit längerer Zeit auf der Strecke. Der Kommunikationsdesign-Student Robin Paeßens schafft es mit seinem Projekt, Meinungen aus ganz Deutschland wieder in die Öffentlichkeit zu rücken. Auf selbst verschickten Postkarten fragte er die Menschen nach ihren Erlebnissen in der Corona-Krise und veröffentlicht die Antworten jetzt in einem Buch. Im Gespräch mit THE DORF erzählt er von seiner Idee und den Ergebnissen seines Projekts.

Public Art – Litfaßsäule als Massenmedium (Vol.II)

Packt das iPad weg, die Litfaßsäule is back! Das Kunststudierenden-Projekt Public Art – Litfaßsäule als Massenmedium (Vol.II) verwandelt unser Dorf ab dem 28. Januar in eine Plattform für öffentliche Kunst. Auf 250 Litfaßsäulen sind insgesamt 38 Motive zu sehen, die verschiedenste Themen behandeln. Wer und was dahintersteckt und warum der Zwischenruf der Studierenden gerade jetzt so wichtig ist, erzählt uns der Projektleiter Rozbeh Asmani.

Großer Support fürs Cube und die Clubkultur

Wenn die Türen der Clubs geschlossen bleiben müssen, sind die Besitzer diejenigen, die am meisten leiden. Auf eine so unsichere Zeit kann sich niemand richtig vorbereiten. Wie schnell langjährige Locations vor dem finanziellen Fiasko stehen und Unterstützung brauchen, zeigt die Situation des CUBE. Wir haben mit dem Co-Betreiber Nico Schiffer über seinen Club, seine aktuelle Crowdfunding-Kampagne und die Situation für die Clubkultur in der Stadt gesprochen.

Weihnachten mit der WIRus Weihnachtskugel

Not macht erfinderisch. Das beweist das Düsseldorfer Kollektiv Deepe Gefühle mit einer ganz speziellen Weihnachtskugel, die es ohne dieses abenteuerliche Jahr niemals gegeben hätte. Die WIRus Weihnachtskugel kommt in Form des Coronavirus, hat aber nur Gutes an sich – versprochen. Wir haben mit dem Kollektiv über das Projekt gesprochen.

Fotoserie „Licht aus, Spot an“ by Thorsten Schmidtkord

Wir freuen uns sehr – trotz aller Widrigkeiten in diesem Jahr erscheint am 11. November 2020 die vierte Ausgabe unseres City-Guides THE DORF THE MAG. Das englischsprachige Magazin zeigt „die Gesichter Düsseldorfs“ und präsentiert exklusiv die ersten Fotos aus dem Fotoprojekt „Licht aus, Spot an.“ von Thorsten Schmidtkord. Der Düsseldorfer Fotograf hat in Zusammenarbeit mit THE DORF Betroffene der Pandemie-bedingten Einschränkungen aufwändig inszeniert.

#supportyourlocalgastro Lockdown 2.0

Der aktuelle Lockdown Light ist keine riesige Überraschung. Dennoch erwischt er uns, die Kulturschaffenden und Gastronom*innen – besonders in der düsteren Jahreszeit – eiskalt. Wichtig ist deshalb, dass wir bei Einhaltung der notwendigen Maßnahmen und Abstandsregeln weiterhin unsere Lieblingsläden unterstützen.

Episode 20: fiftyfifty x Magdalene Risch, Büroleiterin bei fiftyfifty

fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation die obdachlosen Menschen seit 25 Jahren dabei unterstützt ihren Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Die Finanzierung erfolgt zum großen Teil aus Spenden und Benefiz-Kunst. Bedeutende KünstlerInnen wie Gerhard Richter, Jörg Immendorff oder Katharina Sieverding haben in der Vergangenheit Werke gestiftet. Die Verkaufserlöse dienen auch dem Ankauf eigener Immobilien. Unter dem Grundsatz “Housing First” wird Obdachlosen ein unbefristetes Mietverhältnis mit allen Rechten und Pflichten ermöglicht. Ein Zuhause schafft Sicherheit. Betroffenen fällt es leichter ihre Probleme anzugehen und zu lösen. Der Erfolg dieses Modells wird durch verschiedene Forschungen belegt. fiftyfifty ist zudem Herausgeber eines gleichnamigen Straßenmagazins. Die eine Hälfte des Preises finanziert die Produktion des Heftes, die andere Hälfte geht direkt an die VerkäuferInnen. Indem sie jedes einzelne Heft auf eigenes Risiko einkaufen, lernen sie, in ihr eigenes Schicksal zu investieren und verfügen oft erstmals wieder über ein eigenes Einkommen. Micha spricht mit Magdalene Risch, Büroleiterin bei fiftyfifty, über die Arbeit der Organisation in Corona-Zeiten, die Situation von Menschen auf der Straße und Möglichkeiten zur Unterstützung.