Covid-19

Großer Support fürs Cube und die Clubkultur

Wenn die Türen der Clubs geschlossen bleiben müssen, sind die Besitzer diejenigen, die am meisten leiden. Auf eine so unsichere Zeit kann sich niemand richtig vorbereiten. Wie schnell langjährige Locations vor dem finanziellen Fiasko stehen und Unterstützung brauchen, zeigt die Situation des CUBE. Wir haben mit dem Co-Betreiber Nico Schiffer über seinen Club, seine aktuelle Crowdfunding-Kampagne und die Situation für die Clubkultur in der Stadt gesprochen.

Weihnachten mit der WIRus Weihnachtskugel

Not macht erfinderisch. Das beweist das Düsseldorfer Kollektiv Deepe Gefühle mit einer ganz speziellen Weihnachtskugel, die es ohne dieses abenteuerliche Jahr niemals gegeben hätte. Die WIRus Weihnachtskugel kommt in Form des Coronavirus, hat aber nur Gutes an sich – versprochen. Wir haben mit dem Kollektiv über das Projekt gesprochen.

Fotoserie „Licht aus, Spot an“ by Thorsten Schmidtkord

Wir freuen uns sehr – trotz aller Widrigkeiten in diesem Jahr erscheint am 11. November 2020 die vierte Ausgabe unseres City-Guides THE DORF THE MAG. Das englischsprachige Magazin zeigt „die Gesichter Düsseldorfs“ und präsentiert exklusiv die ersten Fotos aus dem Fotoprojekt „Licht aus, Spot an.“ von Thorsten Schmidtkord. Der Düsseldorfer Fotograf hat in Zusammenarbeit mit THE DORF Betroffene der Pandemie-bedingten Einschränkungen aufwändig inszeniert.

#supportyourlocalgastro Lockdown 2.0

Der aktuelle Lockdown Light ist keine riesige Überraschung. Dennoch erwischt er uns, die Kulturschaffenden und Gastronom*innen – besonders in der düsteren Jahreszeit – eiskalt. Wichtig ist deshalb, dass wir bei Einhaltung der notwendigen Maßnahmen und Abstandsregeln weiterhin unsere Lieblingsläden unterstützen.

Episode 20: fiftyfifty x Magdalene Risch, Büroleiterin bei fiftyfifty

fiftyfifty ist eine gemeinnützige Organisation die obdachlosen Menschen seit 25 Jahren dabei unterstützt ihren Weg zurück in die Gesellschaft zu finden. Die Finanzierung erfolgt zum großen Teil aus Spenden und Benefiz-Kunst. Bedeutende KünstlerInnen wie Gerhard Richter, Jörg Immendorff oder Katharina Sieverding haben in der Vergangenheit Werke gestiftet. Die Verkaufserlöse dienen auch dem Ankauf eigener Immobilien. Unter dem Grundsatz “Housing First” wird Obdachlosen ein unbefristetes Mietverhältnis mit allen Rechten und Pflichten ermöglicht. Ein Zuhause schafft Sicherheit. Betroffenen fällt es leichter ihre Probleme anzugehen und zu lösen. Der Erfolg dieses Modells wird durch verschiedene Forschungen belegt. fiftyfifty ist zudem Herausgeber eines gleichnamigen Straßenmagazins. Die eine Hälfte des Preises finanziert die Produktion des Heftes, die andere Hälfte geht direkt an die VerkäuferInnen. Indem sie jedes einzelne Heft auf eigenes Risiko einkaufen, lernen sie, in ihr eigenes Schicksal zu investieren und verfügen oft erstmals wieder über ein eigenes Einkommen. Micha spricht mit Magdalene Risch, Büroleiterin bei fiftyfifty, über die Arbeit der Organisation in Corona-Zeiten, die Situation von Menschen auf der Straße und Möglichkeiten zur Unterstützung. 

Episode 19: Salon des Amateurs x Jimmy x Jan Schulte x Lucas Croon

Direkt neben dem Gebäude der Kunsthalle Düsseldorf befindet sich der Eingang zum Salon des Amateurs. Auf den ersten Blick würde wohl niemand vermuten, dass dieser unscheinbare Ort sogar in der internationalen Szene höchstes Ansehen genießt. Von der britischen Tageszeitung „The Guardian“ wurde der Salon sogar zu einem der 25 besten Clubs in Europa gekürt. Hauschka oder Mouse on Mars sind hier schon aufgetreten. Partys finden hier auf Grund der aktuellen Lage derzeit keine mehr statt. Angepasst an die Bestimmungen experimentiert das Team seit einigen Wochen mit einem anderen Konzept. Micha trifft Jimmy Leung zum Gespräch. Im Schlepptau hat er die DJs Jan Schulte und Lucas Croon. Sie unterhalten sich über die Auswirkungen von Corona auf die Clubkultur und wie es sich für einen international gefragten DJ anfühlt, wenn von heute auf morgen sämtliche Auftritte abgesagt werden.

Episode 18: Steini’s T-Bar x Steini

Es ist Januar 2020 als Steini und seine Frau Hanna ihre Unterschrift unter den Vertrag setzen. Gemeinsam wollen sie der Gerresheimer T-Bar neues Leben einhauchen. Corona ist zu diesem Zeitpunkt noch kein beherrschendes Thema. Wenige Wochen später heißt es jedoch: rien ne va plus – nichts geht mehr. Der Lock-Down zwingt die Gaspronomen ihre Pforten zu schließen, bevor diese überhaupt offiziell geöffnet waren. Die kontaktlose Zeit nutzen sie, um die T-Bar zu renovieren und eine neue Karte zu kreieren. Seit dem 18.06. ist die Rockbar endlich geöffnet. Zu ausgesuchter Gitarrenmusik und leckeren Drinks werden vielseitige Speisen serviert, die auch Veganer oder Vegetarier glücklich stimmen. Haustiere sind im Restaurant erlaubt. – Nazis nicht. Micha spricht mit Steini über die turbulenten Wochen vor der Eröffnung, seine Wünsche für die Zukunft und warum er manchmal bis 3 Uhr Nachts wehmütig vor seinem Rechner hockt.

Episode 17: Kabawil e.V. x Petra Kron

Der Kabawil e.V. wurde im Jahr 2003 gegründet. Ziel des Vereins ist es, mit Kulturarbeit Menschen in ihrer Lebenswelt anzusprechen, ihre Interessen ernst zu nehmen, ihre Stärken sichtbar zu machen und ihnen so  neue Perspektiven für ihr Leben aufzuzeigen. Zu diesem Zweck organisiert Kabawil Workshops und Kulturprojekte in unterschiedlichen Sparten, darunter Tanz, Theater, Performance, kreatives Schreiben und Fotografie. Seit 2017 veranstaltet der Kabawil e.V. einmal im Jahr das  [wa:|wa:] Festival. Unter dem Jahresmotto “Geschwindigkeit” erwartet die BesucherInnen vom 26. bis 30. August 2020 ein vielfältiges Programm, das grundsätzlich kostenlos angeboten wird. Micha spricht mit Petra Kron, der künstlerischen Leiterin, über die Bedeutung ihrer Arbeit vor und während der aktuellen Situation.

Episode 16: FFT Düsseldorf x Christoph Rech

Das Forum Freies Theater (FFT) bietet ein Programm an der Schnittstelle von Theater, Performance, Tanz, bildender Kunst und Musik. Üblicherweise finden in dem 1999 gegründeten Haus über 300 Veranstaltungen pro Jahr statt, die mehr als 22.000 ZuschauerInnen anziehen. “Den Menschen einen Zugang zu Kunst ermöglichen” – das ist der Bildungsauftrag des FFT, das für seine avantgardistischen Produktionen bekannt ist und ohne festes Schauspielensemble arbeitet. Dafür wird jedoch viel mit neuen Technologien experimentiert. Micha tauscht sich mit Christoph Rech, Leitender Dramaturg & stellv. Geschäftsführer, über die aktuelle Gefühlslage und neue Formate aus.