Radrennen

Review: Chanel, Cinelli und Dior – Rund um die Kö 2018

Düsseldorfs Aushängeschild in Sachen High-Street-Fashion und Luxus beherbergt seit fünfzig Jahren ein Event, das in perfekter Art die Faszination von Geschwindigkeit und Ästhetik vereint. In den 70er und 80er Jahren säumten Tausende Besucher die Prachtmeile, um einen Blick auf vorbeirasende Sportler zu erheischen. Ganze Nationalmannschaften starteten unter ohrenbetäubendem Jubel auf dem 1,1 Kilometer langen Viereck zwischen Graf-Adolf-Platz und Giradet-Brücke. Das Radrennen „Rund um die Kö“ war ein vielbeachtetes Event mit großer Strahlkraft, weit über Düsseldorfs Stadtgrenzen hinaus. Die Zeit ist reif für eine Renaissance. Ein Rückblick des 50. Geburtstags von „Rund um die Kö“ am 23. September 2018.

Rund um die Kö

Quietschende Reifen, brüllende Motoren und der Geruch von verbranntem Gummi in der Luft: die Königsallee gehört zu den liebsten Orten, an denen der Muskel einiger rechter Autofahrerwaden gerne mal zuckt. Doch am 23. September ist für einen Tag vieles anders. Da ist die Kö in den Händen der Radfahrer. Oder besser gesagt in den Händen der SG Radschläger. Das letzte verbliebene Radrennen der Stadt „Rund um die Kö“ feiert seinen 50. Geburtstag. Eine absolute Besonderheit und Alleinstellungsmerkmal – eine innerstädtische Luxusmeile als Austragungsort spektakulärer Radrennen hätten sicherlich weltweit einige Metropolen gerne zu bieten.