THE DORF • THE MAG

Laura Posdziech (Atelier NAAU)

Ursprünglich als Journalistin mit einem Interesse für nachhaltige Mode gestartet, wechselte Laura bald von der beobachtenden Berichterstattung zur aktiven Gestaltung dieser. Nachdem sie ihr erstes Buch verfasst hat, kam ein großer Modekonzern auf die 32-jährige zu und bot ihr an, die öffentliche Kommunikation dafür zu übernehmen. Als nächsten Schritt gründete Laura ihre eigene PR-Agentur namens Atelier NAAU für ausschließlich umweltfreundliche und ethisch vertretbare Marken. Damit erschuf sie ein neues Konzept, mit dem sie in einer schnelllebig geprägten, gedanklichen Wegwerfgesellschaft das Thema Nachhaltigkeit selbst nachhaltig kommuniziert. Für einen inspirierenden Austausch und Lernprozess auf persönlicher Ebene organisiert sie regelmäßig die HANDS-ON Veranstaltungsreihe, bei der den Gästen durch Kreative, Unternehmer und Strategen eine neue Sicht auf verschiedene nachhaltige und gesellschaftliche Themen eröffnet wird.

Donja Nasseri

Den Namen Donja Nasseri sollte man sich merken, denn die gebürtige Düsseldorferin ist eine außergewöhnliche Künstlerin. Das junge Talent hat nicht nur an einer Vielzahl von nationalen und internationalen Gruppenausstellungen teilgenommen, sondern auch zahlreiche Stipendien und Preise erhalten, darunter den ‘Fotografie als Kunst’ Preis der Kulturstiftung UnnaKamen. Im Anschluss an ihre Studien in Dortmund, Istanbul und Münster ist Donja in ihre Heimatstadt zurückgekehrt, wo sie zurzeit bei Gregor Schneider an der Kunstakademie studiert. In ihren Arbeiten beschäftigt sie sich sowohl mit Fotografie und ihrer Vielfalt, als auch mit multimedialen, audiovisuellen Installationen. Subversiv nutzt sie das jeweilige Medium unter anderem für eine Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Aspekten wie Moral, Konvention und Ideologie.

Bonsai Werkstatt

Am Eingang zur Bonsai-Werkstatt in Düsseldorf-Hamm begrüßt ein großer Fliederbaum mit weißen Blütendolden und verführerischem Duft den Besucher. Der ist zwar so gar nicht Bonsai, aber wunderschön. Wer sich durch die Freilaufträume des Bonsai-Museums treiben lässt, entdeckt aber durchaus auch Bonsai-Flieder. Friedlich ist es hier. Vögel zwitschern und der Wind lässt die Blättchen der kleinen Bäume erzittern.

Shari’s Kitchen

Als wir am Freitag um 18:00 Uhr pünktlich zum Wochenendstart in die Collenbachstraße 41 kommen, um Shari Chopra in ihrem bezaubernden Restaurant zu besuchen, ist sie noch mitten in den letzten Zügen einer Catering-Vorbereitung für den Abend. Während wir warten, lassen wir uns schon mal vom Charme des mit bunten Leuchten geschmückten schönsten Hinterhofs von Düsseldorf und der unglaublich guten Playlist einstimmen.

Flockey Ocscor

Kreativer Ausdruck ist das Lebenselixier von Flockey Ocscor. Der in Friedrichshafen geborene Künstler kongolesischer Abstammung ist ein international gefragter Hip-Hop Tänzer sowie Musiker, Choreograph, Videograph und Spoken Word Performer. Anfang 2020 ist sein erstes eigenes Musikvideo zu „Something In You“ erschienen. Wir trafen Flockey für THE DORF THE MAG zum Interview.

Ben Mathis

Ben bezeichnet sich selbst als ein Düsseldorfer, der nie Fernweh hatte. Womöglich gehen er und die Stadt eine befruchtende Wechselbeziehung ein – die Stadt wird zur Leinwand und wenn sich das Stadtbild verändert, ändert sich auch seine Kunst und umgekehrt. Der Ort, dem er sich am meisten verbunden fühlt ist die Kiefernstraße, auf der er gleich an drei Häuserfassaden mitgewirkt hat. Der talentierte Sprayer, der mittlerweile auch multimedial tätig ist, ist damit zu einer echten Koryphäe in Düsseldorf und Umgebung geworden. Dabei gestaltete sich sein Weg nicht immer ganz einfach, aber dafür auch nicht minder interessant. Ganz im Gegenteil überrascht er mit Vielseitigkeit – denn als Mittzwanziger entschloss der heute 42-jährige, Apotheker aus der Not heraus zu werden, da es nicht möglich war, sich allein mit Kunst und Nebenjobs über Wasser zu halten. Heute konzentriert sich Ben wieder auf seine künstlerische Arbeit und vor allem auf seine Kinder. Die urbane Ausdrucksweise bleibt für ihn die beste Möglichkeit, Kunst öffentlich und ungefiltert zugänglich zu machen. Wir leben schließlich nicht im Museum, sondern in der Stadt, so sollte dies auch der Ort sein, an den die Kunst gehört.

EIN TAG MIT La Cucina di Casa

Wir treffen Monica Riboni und Valeria D’Amico an einem Mittwochmorgen in Düsseldorf-Düsseltal in der Wohnung von Monica. Die beiden Italienerinnen sind mit ihren Männern und etwa 30 weiteren Familien aus Mailand nach Düsseldorf gekommen, als das Unternehmen der Männer nach Düsseldorf umzog. Seit einem Jahr etwa geben die beiden Frauen italienische Kochkurse und können als ‚Chef-at-Home‘ gebucht werden. Sie kochen dann zusammen mit ihren Gästen italienische Spezialitäten ‚A la Nonna‘ – nach Großmutters Art.

Kölner Straße – In zwei Stunden um die Welt

Das Herz von Oberbilk schlägt auf der Kölner Straße. Von der Pempelforter Straße über den Worringer Platz, vorbei am Oberbilker Markt bis hin zur Oberbilker Allee erstreckt sie sich: die 2,6 km lange Straße, die der Drehpunkt eines innovativen Viertels ist, das Düsseldorf stetig mit neuen Ideen, weltoffenen Menschen und nicht zuletzt mit einer reichhaltigen Auswahl an Produkten versorgt. Vom Städtetourismus bislang weitgehend unbeachtet, hat sie doch alles, was einen „hot spot“ auszeichnet – höchste Zeit also, einen authentischen Blick auf ein gewachsenes Stück Düsseldorf zu werfen.

ALICE EIKELPOTH

„bitte entschuldige meine vielen rechtschreibfehler in den interviews, meine tastatur von meinem laptop ist kaputt und ich kann weder gross-klein schreiben geschweige denn ein fragezeichen oder ausrufezeichen machen , haha…sorry“, schrieb Alice Eikelpoth bei der Rücksendung ihres Fragebogens.

20 JAHRE VASELINE

HAPPY BIRTHDAY VASELINE!  An einem grauverhangenen 24. Oktober 1998 eröffnete ein kleiner Second Hand Shop in der Düsseldorfer Wallstraße. Provokant. Bunt. Fröhlich. Anders. Hier gab es unter anrüchigem Namen alte Playboyhefte, selbstgebastelte Lampen, geblümte Regenmäntel – und einen charismatischen Besitzer namens Rolf Buck. Heute ist aus der ehemaligen Lieblingsadresse für Vintagemode und -möbel ein wahres Kreativimperium geworden: Store, Styling, Setbau – nichts ist vor Rolfs schillerndem Tatendrang sicher. Gemeinsam mit Schwester Linda und Partner Raffael und seiner Style with a Smile GmbH setzt der VASELINE-Boss mit den norwegischen Wurzeln jede noch so kreative Idee um. Angefangen aber hat alles 1998 auf 38 winzigen Quadratmetern in einer kleinen Passage – und das wird jetzt einen Monat lang gefeiert!