THE DORF ON TOUR • PIET HEIN EEK

THE DORF ist ein Universum für sich, mannigfaltig und unerschöpflich in seinen Themen. Aber manchmal möchte man den Heimatplaneten auch verlassen und benachbarte Galaxien erkunden. Deshalb geht THE DORF ab Frühjahr 2022 auf Tour und stellt attraktive Ziele im Umland von Düsseldorf vor: für einen schnellen Halbtagestrip, für einen Tagesausflug oder auch für ein Wochenende mit Übernachtung. Für Kulturliebhaber*innen, Flaneure, Gastronomie-Tourist*innen, Architektur- und Design-Fans, Freund*innen schöner Landschaft, Wandernde und Radfahrer*innen. Ein Redaktionsteam der HSD Hochschule Düsseldorf, PBSA Peter Behrens School of Arts, hat die Ziele ausgewählt, die Touren getestet, fotografiert und die Reportagen geschrieben. 30 Studierende und zwei Professoren waren fünf Monate lang im Umland unterwegs, um den besten Mix für schöne Erlebnisse außerhalb von THE DORF zu finden. Wir stellen jede Woche einen neuen Trip vor.

Niederländischer Produktdesigner und ganzheitlicher konzeptioneller Denker – Ein Interview mit Piet Hein Eek über seine Denkweise, sein neu eröffnetes Hotel in Eindhoven und über Inspiration. 

Nach nur knapp 1,5 Stunden Autofahrt erreicht man das Gelände des niederländischen Designers Piet van Eek. Piet Hein Eek ist einer der bekanntesten niederländischer Designer, der Möbel aus Altholz, alten Metallplatten und Fabrikabfällen herstellt. Zu seinen Arbeiten gehören Alltagsmöbel wie Tische, Stühle und Bänke, Schränke, Lampen und vieles mehr, aber auch besondere Stücke wie Tischtennisplatten und Go-Karts. Sein Areal liegt nur unweit der Eindhovener Innenstadt und ist der perfekte Ort für einen Wochenend- oder Tagesausflug. Neben der eigenen Werkstätten vereint Piet van Eek auf dem Gelände Restaurants, Ausstellungsräume, einen Design-Concept-Store und seit neustem auch ein Hotel.

Wer hier für eine Nacht bleiben möchte, kann direkt im ersten Stock des Gebäudes im Hotel einchecken. Der Gast kann zwischen drei verschiedenen Zimmertypen wählen: dem einfachen Zimmer für 135 Euro pro Nacht, dem normalen Zimmer für 150 Euro pro Nacht oder dem Luxuszimmer für 165 Euro pro Nacht. Jedes Zimmer verfügt über ein eigenes Bad, und außer dem Basiszimmer, das nur eine Dusche hat, gibt es auch eine Badewanne. 

Alle Zimmer verfügen über ein Kingsize-Bett und eine tolle Einrichtung, die für einen angenehmen und gemütlichen Aufenthalt sorgt. Die Möbel sind eine Mischung aus Antiquitäten, Stücken von anderen Designern und natürlich das meiste von Piet Hein Eek, so dass man einen umfassenden Eindruck von seiner Arbeit bekommt. Der großartige Blick über die Stadt ist einer der besten Aspekte des Zimmers – besonders bei schönem Wetter.

Nach dem Check-in, geht’s zur Mittagspause ins Restaurant. Das Innenrestaurant befindet sich nur ein Stockwerk tiefer. Die Speisekarte bietet eine Auswahl an Gerichten für den kleinen Hunger bis hin zu einer kompletten Mahlzeit. Vom Restaurant aus kann man direkt die Galerie auf der anderen Seite des Raumes erkennen. Sie ist ein Ort, an dem einige junge Designer*innen die Möglichkeit haben, ihre Arbeiten auszustellen.  

Im Erdgeschoss befindet sich ein Store mit einer Vielzahl von Produkten, darunter natürlich viele von Piet Hein Eek selbst, aber auch von anderen Marken wie HAY, Freitag oder Dinge für Kinder wie von Studio Roof und viele mehr. Hier findet man alles mögliche: Kleidung, Möbel oder Dinge für Zuhause, Spielzeug, Taschen, Bücher, Schreibwaren, die einzigartige Hotelschrift und die passenden kleinen Piet-Hein-Eek-Männchen, die man übrigens an jeder Ecke sieht. Also Augen auf!

Immer wieder kann man in die offenen Büroräume hineinsehen und vielleicht sogar einen Blick in das persönliche Büro von Piet Hein Eek erhaschen, das durch Glaswände etwas versteckt ist.  Auf der anderen Seite des Büros sieht man die riesige Werkstatt. Diese ist nur ein (großer) Teil der gesamten Werkstatt. Wenn man die Treppe zum Ausstellungsraum hinauf geht, kann man den ganzen Ort von oben sehen und beobachten, wie die Leute mit den verschiedensten Materialien designen, werken und arbeiten.

Der Ausstellungsraum ist ein großer Raum rund um die Werkstatt, in dem alle möglichen Dinge gezeigt werden, die Piet Hein Eek entworfen und gebaut hat. Man erkennt kleine Szenerien und Entwürfe seiner Arbeit. Die Besucher*innen können sie ausprobieren, Fotos machen oder sich von den verschiedenen Materialien und Farben inspirieren lassen. Dieser Ort scheint unendlich zu sein. 

Während des Abendessens im Restaurant im Obergeschoss lassen sich die Eindrücke des Tages perfekt Revue passieren lassen, bevor man in das gemütlichste Bett Eindhovens fällt. Vor der Abreise am nächsten Morgen kann im unteren Bereich des Gebäudes gefrühstückt werden.

Um seine Denkweise und die Arbeit an den verschiedenen Gebäudeteilen wirklich zu verstehen, muss man es selbst erleben. Ein wirklich einzigartiger und inspirierender Ort, der in vielerlei Hinsicht voller Kunst ist. Wer unvoreingenommen ist und versucht, auch die kleinsten Details zu betrachten, entdeckt noch so viel mehr, als in diesem Beitrag beschrieben ist. Für eine Auszeit vom stressigen Arbeitsalltag ist es ein idealer Ort, der sich wie ein kleiner Urlaub anfühlt.

Wir trafen den Designer vor Ort. Im  Interview erhaltet Ihr einen Eindruck von Piet Hein Eek und seiner Art, zu denken und zu arbeiten. 

Wie sind Sie auf das Konzept der Piet-Hein-Eek-Gebäude gekommen? Als ich mein Studium abgeschlossen hatte, war es nicht einfach, einen Job zu finden. Also musste ich das selbst in die Hand nehmen. Als Designer muss man die meisten Dinge selbst machen, da bin ich sehr eigen. Das ist ein Teil der Entwicklung. Wenn du nicht gerne mit vielen Mitarbeitern zusammen arbeitest, dann ist es wahrscheinlich nicht das Richtige für dich. In meinem Fall arbeite ich gerne so und diese Arbeit ist einfach zu der Größe gewachsen, die wir jetzt haben. Alles hat sich logisch aneinandergereiht – Schritt für Schritt.  

Das Konzept, das wir jetzt haben, ist eine komplette Geschichte, was meiner Meinung nach ein wichtiger Teil für einen Designer ist. Ich habe gemerkt, dass genau das mein Ding ist. Aber die meisten Designer arbeiten so, wie unsere Gesellschaft organisiert ist. Ich glaube nicht, dass das ein guter Weg ist. Jeder Designer hat Leute, die ihre Spezialisierung haben und Teil des Prozesses sind, aber ein Designer sollte immer mitdenken und Teil des gesamten Herstellungsprozesses sein. Von der Idee bis zum Verbraucher. Sonst ist es nicht effizient.

Es gibt so viele Aspekte, die man berücksichtigen muss, z. B. die Größe, das Gewicht, die Schönheit, das Wissen, was der Verbraucher will usw. Wenn auch nur ein Aspekt nicht stimmt, wird es nicht funktionieren. Letztendlich ist ein Designer ein Generalist, denn wir denken an mehr als nur an die Schönheit eines Produkts. Die Schönheit ist immer ein wichtiger Aspekt für jeden, aber sie ist noch so viel mehr. Es ist alles. Aber natürlich hat jeder Designer einen anderen Ansatz. Für mich ist es die Herstellung eines Produkts. Das ist der wichtigste, aber auch der schwierigste Teil, denke ich. Sie gibt einem so viele Möglichkeiten in den Details. 

Wie viele Menschen arbeiten hier und wie arbeiten Sie mit ihnen zusammen? Hier arbeiten etwa 100 Personen. Sie sind über das ganze Gebäude verteilt. Einige arbeiten im Laden, im Restaurant, im Hotel, in der Werkstatt oder in meinem Büro. Normalerweise arbeite ich an meinen Entwürfen und die Leute da draußen verkaufen, organisieren oder stellen sie her. Die meisten von ihnen aber entwerfen meine Designs in der Werkstatt gegenüber dem Büro.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie aus? Ich fertige viele Zeichnungen meiner Entwürfe an und kümmere mich um die verschiedenen Aufgaben des Tages. Ich gehe durch das Gebäude und die Leute kommen mit ihren Fragen zu mir. Wenn ich das Gefühl habe, dass mir die Verwaltung all dieser Dinge zu viel wird, wird mir klar, dass das, was ich tue, nicht das richtige ist. Aber wenn alle im Büro ihre Arbeit gut machen, habe ich nicht so viel zu tun. Wenn wir kein neues Projekt starten, dann wird es richtig stressig.

In welcher Zeitspanne arbeiten Sie? Sie zeigen uns gerade eine Skizze des Restaurants, wann denken Sie, dass es fertig sein wird? Ich möchte es vor dem Sommer fertig haben, aber es braucht so viel Zeit. Möbel zu bauen ist viel einfacher, weil es keine Regeln, Vorschriften oder technischen Probleme gibt.  Manchmal übergebe ich meine Skizze irgendjemandem, bitte ihn, das für mich zu tun, und am selben Tag ist es fertig. Manchmal dauert es aber auch länger, wie beim Restaurant oder bei Entwürfen für Kunden. Meistens basiert meine Arbeit auf alten Entwürfen. Um einen Schritt nach vorn zu machen, muss man mit den Schritten arbeiten, die man bereits gemacht hat.

Was inspiriert Sie, wenn Sie ein neues Projekt beginnen? Meistens sind es das Material, die Technik, das Handwerk und das Problem. Es gibt immer ein Problem oder etwas, das wir brauchen und noch nicht haben. Ich versuche dann eine Lösung zu finden. Ich lasse mich nicht von einem Ort oder einem Künstler inspirieren, es ist vielmehr die Art, wie ich arbeite. Meine Arbeit ist meist praktisch und basiert auf dem, was um mich herum vorhanden ist. Daraus schöpfe ich meine Inspiration. Ich denke, das ist ziemlich holländisch und altmodisch, aber es ist extrem praktisch. Ich mache meine Entwürfe mit dem, was um mich herum vorhanden ist.

Vor der Industrialisierung war es genauso. Zum Beispiel konnte man den Marmor aus Ägypten nicht bekommen, weil er zu teuer war, also musste man sich eine andere Lösung einfallen lassen. Aber jetzt ist so viel für jeden verfügbar, dass man sich fragen muss, ob das die richtige Art zu arbeiten ist. Ich denke, es war realistischer als noch alles erreichbar war, anstatt wie es heute ist. Es fühlt sich für uns so natürlich an. Wir haben zum Beispiel Supermärkte, die mit Obst und Gemüse aus der ganzen Welt gefüllt sind, was nur dank unserer technischen Entwicklung möglich ist. Ich denke, das ist die Zukunft. Aber ich mag die Idee, die Freiheit zu haben, mich inspirieren zu lassen und einfach mit dem zu arbeiten, was um mich herum ist. 

Wissen Sie, wie ein Produkt aussehen wird, bevor Sie mit der Arbeit daran beginnen, oder ändert es sich im Laufe des Prozesses?  Ja, natürlich. Wenn ich eine Zeichnung anfertige, die nur eine Skizze ist und nicht real aussieht, wird sie oft genau so, wie ich sie mir vorgestellt habe. Vor allem bei Möbelentwürfen ist das sehr punktgenau. Bei mir ist alles, was für den Entwurf benötigt wird, wie kleine Details, Techniken, das Material, Handwerk, Maschinen und so weiter bereits im Denkprozess implementiert. Das ist ein bestimmter Ansatz, mit dem ich gerne arbeite.  

Ein bisschen wie bei den Hotelzimmern, denke ich… Der organische Prozess ist bei meiner Arbeit im Vergleich zu den meisten Unternehmen sehr wichtig. Diese Unternehmen beginnen oft einen neuen Prozess, um ein neues Ergebnis zu erzielen, aber ich setze den Prozess oft fort, damit ich meinem Kunden eine Antwort geben kann. Manchmal habe ich bereits einen Entwurf gemacht, von dem ich denke, dass er perfekt für meinen Kunden wäre. Dann ist es nicht völlig neu, sondern alles kommt durch die Inspiration des Kunden und meiner früheren Entwürfe zusammen. Das ist gut für meinen kreativen Prozess.

Aber wenn ich zum Beispiel einen Entwurf für Ikea mache, kann ich ihn natürlich nicht für jemand anderen verwenden. Im Großen und Ganzen ist aber alles, was ich gemacht habe und was hier ist, verfügbar. Das hat auch einen ökologischen Vorteil. Ich denke, dass der Fußabdruck, den ich hinterlasse, wichtiger ist, als zum Beispiel ein Elektroauto zu fahren, denn man fährt ja immer noch, weißt du?

Welche anderen Projekte haben Sie geplant? Jetzt kennen wir also das Restaurant, aber ist da noch mehr? Das ist eine fortlaufende Geschichte. Im Moment haben wir zum Beispiel einen deutschen Kunden, sogar aus Düsseldorf, „Isabella“, eine glutenfreie Bäckerei. Sie ist einer unserer größten Auftraggeber. Sie eröffnen etwa zwei bis drei Läden pro Jahr. Wir haben jetzt sogar eine Filiale in Holland.  

Wir gestalten und kreieren alle ihre Läden und ich bin sozusagen ihr Art Director geworden. Wenn sie mit einer Idee kommen und ich sage, dass sie nicht funktioniert, gebe ich ihnen eine Alternative und so geht das dann weiter. Sie haben ständig neue Ideen, so dass ich am Ende viel mehr verdiene, als wir geplant hatten, und mein Einfluss wird größer und größer. Während des Prozesses ändert sich alles sehr stark.

Im Allgemeinen bekommen wir viele Innenraum- und Architekturprojekte. Manchmal erhalte ich auch Designaufträge für andere Marken, die ich nur für mir nahestehende Menschen mache. Die Vielfalt ist riesig, aber ich denke, die größte Aufgabe in meiner Karriere ist die Gestaltung dieses Ortes. Er ist die Grundlage für alles, denn die Ergebnisse meiner Arbeit werden besser, wenn ich einen schönen Arbeitsplatz und nette Leute habe, mit denen ich arbeiten kann. Die Chancen, erfolgreich zu sein, sind einfach viel größer, wenn man glücklich ist und ein positives Umfeld hat. Meine Pläne gehen einfach immer weiter und werden wahrscheinlich nie enden.

Warum sollte es für Leute interessant sein, nur für einen oder zwei Tage hierher zu kommen? Zum Beispiel, um in Ihrem Hotel zu übernachten, in Ihrem Restaurant zu essen oder einen Drink auf der Dachterrasse zu nehmen.Wir versuchen natürlich, es für alle interessant zu machen. Aber ich höre oft, dass der Input auf Instagram, Facebook und unserer Website so groß ist, dass es schwierig ist, unser Konzept zu verstehen. Das Gebäude ist eine eigene Welt, die man nicht beschreiben kann. Man muss es sehen und fühlen. Wenn Sie nur davon hören oder lesen und Bilder sehen, werden Sie es nicht ganz verstehen.

Aber wenn man hier ist und jeden einzelnen Teil wie unser Hotel, das Restaurant, den Laden oder sogar den Prozess der Herstellung eines Möbelstücks erlebt, fügt sich alles zusammen und kommuniziert von selbst. Ich höre oft, dass Leute unser Konzept mit „Arts and Crafts“ oder dem „Bauhaus“ vergleichen, was nicht dasselbe ist. Andererseits bekommen wir positive Rückmeldungen, dass wir die Dinge anders organisieren als üblich. Das ist genau der Grund, warum man uns besuchen sollte, denke ich. Es ist eine komplette, aber dafür andere Welt. Ich hatte nicht das ganze Konzept im Kopf, als wir anfingen, aber es hat sich großartig entwickelt und es wird immer besser.

Haben Sie oft mit den Gästen zu tun? Würden Sie zum Beispiel ins Restaurant gehen und sich mit ihnen unterhalten? Nein, nicht allzu oft. Es passiert natürlich hin und wieder und manchmal sind es auch meine Gäste. Aber im Allgemeinen versuche ich nicht, die Gäste aus dem Restaurant oder Hotel zu stören.

Welchen Rat würden Sie jungen Designer*innen wie uns geben? Finden Sie Ihren eigenen Weg. Die Schulen geben einem oft eine Arbeits- und Denkweise vor, die sie für den richtigen Weg halten. Aber ich denke, [kreative] Menschen sollten dazu inspiriert werden, ihren eigenen Weg zu finden. Natürlich ist das bei Mathematik oder Tischlerei anders, aber Kreativität sollte individuell sein. Die Bildung sollte einem in jedem Fall ein Ziel vorgeben, aber wenn man über etwas Neues oder Anderes nachdenkt, kann es nicht im Bildungssystem liegen.

[Kreative] Menschen sollten daher versuchen, ihren eigenen Weg und ihre eigene Lösungsart zu finden. Außerdem sollte man sich nicht zu sehr darauf konzentrieren, Erfolg in Form von Geld oder Bekanntheit zu haben. Ich glaube, das schränkt dich in deiner Art, mit den Dingen umzugehen, ein. Die besten Chancen hat man, wenn man einfach sein Ding macht und sich dabei wohlfühlt. Das ist effizienter, als es auf den ersten Blick scheint.   

Ich denke, sich Ziele zu setzen, ist frustrierend, aber so denken wir nun mal. Man vergisst alles um sich herum und konzentriert sich nur auf das Ziel, das man erreichen will. Seien Sie bei allem, was Sie tun, aufgeschlossen, kreativ und positiv, dann wird alles zu seiner Zeit passieren.

War das auch so, als Sie studiert haben? Es war schon immer mein Ding, und ich denke, es ist sehr wichtig, sein eigenes Ding zu machen. Ich sage nicht, dass mein Weg der richtige ist – das spielt keine Rolle – aber für mich ist er es, und deshalb mache ich ihn auch. Es ist eine Frage der Freiheit, zu tun, was man will. Sich in die Richtung zu entwickeln, die man will, und seine Instinkte voll zu verstehen und ihnen zu vertrauen. Es macht nicht immer Spaß, aber ich mache immer das Beste daraus. Selbst wenn man sich mit Mitarbeitern und Corona arrangiert, wenn man nicht weiß, was als Nächstes passiert und alles auf den Kopf gestellt wird, schätze ich den Prozess und die Tatsache, dass ich sozusagen eine Herausforderung bekommen kann.

Ich denke immer, man sollte das tun, was man tun will. Auch wenn es lausige Dinge sind. Wenn man es gerne macht und glücklich ist, dann sind das die perfekten Voraussetzungen, um erfolgreich zu sein. Ich  versuche immer, die positiven Dinge in allem zu sehen. Wenn alle darüber nachdenken, wie unvollkommen die Dinge sind, denke ich immer: „Ich habe mein Bestes getan“. Ich versuche, für schlechte Situationen gewappnet zu sein, denn es ist alles nur in unseren Köpfen und wir machen es schlecht, indem wir zu viel darüber nachdenken. Ich denke, es ist wichtiger, dass man arbeitet, besser als still zu sitzen und nichts zu tun, weil man sich währenddessen entwickelt. Selbst wenn man es nur versucht – aber auf eine offene Art und Weise – hat man gute Chancen.  

Vielen Dank!

Das Piet Hein Eek Gebäude befindet sich in der Halvemaanstraat 30, 5651 BP Eindhoven in den Niederlanden. Der Weg von Düsseldorf nach Eindhoven ist ca. 121 km lang. Mit dem Auto dauert die Fahrt etwa eine Stunde und 20 Minuten. Es gibt die Möglichkeit, das Auto direkt vor dem Restaurant des Gebäudes zu parken. Eine Zugfahrt nach Eindhoven dauert etwa zwei Stunden und 45 Minuten.  

The Piet Hein Eek
Halvemaanstraat 30
5651 Eindhoven
Niederlande
pietheineek.nl

Text und Fotos: Carolin Çakar, Caroline Rentschler, Emelie Commeßmann, Josefine Figge
© THE DORF 2022

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