VYTAL sagt der Müllflut den Kampf an

Mit der wuchtigen Fortsetzung der Corona-Krise werden die Gastronomiebetriebe ein zweites Mal auf die Probe gestellt. Zusätzlich zu Umsatzverlusten stehen sie vor einem weiteren Problem, das uns alle angeht: Die Mengen an Verpackungsmüll steigen, je mehr geliefert und abgeholt wird. Das Kölner Start Up VYTAL sagt der Müllflut den Kampf an.

Die letzten Monate der Geduld und Einschränkungen haben uns allen gezeigt, wie essentiell Restaurants für Stadtbild und Lebensgefühl sind, daher sollten wir jetzt alle unseren Lieblingsitaliener, den Sushiladen um die Ecke oder das süße Café im Viertel unterstützen, damit sie über die Runden kommen und wir uns auch nach der Krise noch in unseren Lieblingsvierteln wohlfühlen. Mit schnell entwickelten alternativen Geschäftsmodellen hat die Gastroszene in den letzten Monaten zügig reagiert – mittlerweile lässt sich fast überall Essen für die Mittagspause oder das Abendessen bestellen oder abholen. Die Kehrseite: Es entsteht immer mehr Verpackungsmüll. Jedes Jahr entstehen in Deutschland 281.000 Tonnen To-Go Verpackungsmüll, der größte und schnellst wachsende Teil davon sind Essensverpackungen. 

Auch wir im THE DORF Office kennen das Problem des sich viel zu schnell füllenden Mülleimers und wissen, wie schwer es ist, den alltäglichen Konsum konsequent nachhaltig zu gestalten. Daher wollen wir Euch eine super Alternative ans Herz legen: das VYTAL Mehrwegsystem. Das Ziel des Kölner Start Ups ist es, jedem hungrigen Menschen, Gastronomen, Supermarkt und Lieferdienst endlich eine preisgünstige und nachhaltige Alternative zu Einweg und Plastikmüll zu bieten. VYTAL will Mehrweg genauso einfach und selbstverständlich zu machen wie Einweg. Nur besser. Die Firma betreibt Deutschlands erstes digitales und pfandfreies Mehrwegsystem mit hochwertigen, 100%-auslaufsicheren Essensverpackungen für Mitnahme- und Lieferessen ohne Pfand. Das Angebot richtet sich an Kantinenbetreiber, Restaurants, Supermärkte und Lieferdienste, die gegen den Einwegverpackungswahnsinn ankämpfen und VYTAL pro Befüllung bezahlen. Für Konsumenten ist das System vergleichbar mit anderen Sharing Diensten wie z.B. eScootern. Kunden registrieren sich einmalig in der VYTAL App oder kaufen eine VYTAL Offlinekarte und können damit bei jedem Partner frisch gespülte Bowls ausleihen und zurückbringen. Außerdem und ganz neu wird eine Vorbestellungs-Option angeboten (aktiv bei Greentrees & Velvet– weitere folgen) bei dem der Kunde bequem über die Kunden App bestellen kann, kontaktlos zahlen kann und dann das Essen bei dem Restaurant in der nachhaltigen VYTAL Schale nur noch abholen muss. 

Das Konzept von VYTAL hilft enorm dabei, den Alltag gleichzeitig lokal und nachhaltig zu gestalten – und sich dabei entspannen zu können. Wir können alle unseren Teil zum Krisenmanagement beitragen. Den Alltag von Müll zu befreien und dabei die Gastroszene zu unterstützen ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. 

Diese Düsseldorfer Restaurants und Cafés sind bereits Partner von VYTAL:
Aloha Poke, An Banh MiBernstein & Inbar#BrosCali EatsEigelStein, FineFine-Healthy Food, Goldsheim CoffeeGreentreesHin & Weg auf dem CarlsplatzLoft Food, Mexican Food, Mr. Ben’s Café, Phoenix Restaurant & WeinbarPreens, TamamVelvetWaya KitchenWundervoll Store und weitere werden hoffentlich folgen und wir sind froh dabei zu helfen.
Weitere Infos und aktuelles zu VYTAL bekommt ihr hier: www.vytal.org

Eine Liste zu anderen Gastronomien, die wir im Lockdown weiterhin unterstützen wollen, findet Ihr hier…

Text: Maren Schüller
Fotos: VYTAL
© THE DORF 2020

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