APPROXIMATION FESTIVAL 2024

Frank d'Arpino, (c) Foto Schiko

Zum zweiten Mal Approximation im FFT! Vom 23. bis 25. Mai 2024 präsentiert das Approximation Festival im FFT insgesamt acht Konzerte plus DJ-Sets. Zu hören gibt es Musik, die Zukunft und Tradition vereint und die nach einer Welt im Wandel klingt. Entstanden ist die Idee aus der Motivation heraus, Musiker:innen und Komponist:innen in einem Projekt zu vereinen, das Grenzgänge nicht nur auf dem Klavier wagt. Das Festival versucht, sich auf eine neue, innovative Weise und auf der Basis verschiedenster Kontexte oder Stile anzunähern (approximate).

Die diesjährige Ausgabe startet direkt mit einer Uraufführung der Video-Installation À la Gould des niederländischen Künstlers William Engelen – realisiert in Kooperation und mit Unterstützung der KAI 10 | Arthena Foundation. Im Zentrum der Arbeit steht die Pianisten-Legende Glenn Gould, seine außerordentliche Individualität und sein oft undogmatischer Zugang zur Musik. In diesem Sinn bringt Engelens Kunstwerk auch das Credo von Approximation auf den Punkt. Die beim mitsummenden Gould lediglich tolerierten Geräusche des Lebens rückt dann Emeka Ogboh live ins Zentrum seiner Kompositionen. Stimmen und Ambience der Straßen verschmelzen mit elektronischen Dub-Sounds. Mit ihrer eigenen Stimme begleitet sich die Cellistin Mabe Fratti. Unterstützt von ihrer Band, geht sie auf Klangreisen, die von alter Musik bis zum Widerhall lateinamerikanischer Traditionen im aktuellen Rock führen. Derweil weisen Kelly Morans mesmerisierende Kompositionen für das präparierte Piano zurück zum Ursprung des Festivals.

Das Approximation Festival wurde 2005 im Salon des Amateurs in der Kunsthalle Düsseldorf von Volker Bertelmann (HAUSCHKA) und Aron Mehzion gegründet. Lag zur Gründung der Schwerpunkt noch auf der Schnittstelle von Klavier und elektronischer Musik, eröffneten sich bald Verbindungen zu anderen Formen der experimentellen und Neuen Musik. In den folgenden Jahren erweiterte sich der Ansatz von Approximation hin zu einem grenzüberschreitenden Festival en miniature, das mit seinen kontrastreichen Konzerten Extreme sucht und erweitert. Die Konzerte zielen dabei nicht nur auf ein „klassisch“ zu nennendes Publikum, sondern begeistern auch eine eher im Bereich von Avantgarde, Neuer Musik, Jazz, Lounge, Pop und Experiment beheimatete Hörer-Klientel: ein Versuch, neue Horizonte im Bereich der Publikumswirkung von Musik ins Visier zu nehmen.

Das Festival versteht sich zugleich als eine experimentelle Plattform, die Musikerinnen und Musiker aus verschiedenen Generationen, Nationen und Szenen zusammenführt, als ein Forum für die zeitgenössische Auseinandersetzung mit Piano und Keyboards, aber auch mit anderen Instrumenten, Stimmen, Performance und Aufführungspraxen. Die Konzentration von überaus vielfältigen Genres im Rahmen dieses Mini-Festivals bietet allen Beteiligten – Musikerinnen und Musikern wie auch dem Publikum – außergewöhnliche Konzerterlebnisse und einen Angriff auf eingeübte Hörgewohnheiten. Den eigeladenen Künstler:innen, aber auch Studierenden und interessierten Laien eröffnen sich Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Musiker:innen und Komponist:innen aus völlig anderen Genres oder Kontexten.

Tickets und alle Informationen zum Festival gibt’s hier: www.approximation-festival.de

Approximation Festival 2024
Do. 23. – Sa. 25. Mai 2024

FFT Düsseldorf
Konrad-Adenauer-Platz 1
40210 Düsseldorf
www.fft-duesseldorf.de 

Artists / Line Up:

23. Mai 2024
Einlass 19 Uhr
Beginn 20 Uhr

Weltpremiere
– William Engelen À la Gould (live)
aufgeführt von den Pianisten Benjamin Kobler, Tobias Koch, Benoit Gagnon & Ernst Surberg

– Benoit Gagnon Gebrauchsspuren (live)
– Artist Talk w/William Engelen
– Frank d`Arpino DJ Set

24. Mai 2024
Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

– Emeka Ogboh
– Kelly Moran
– Jan Jelinek, A/V live
– Oliver Räke DJ Set

25. Mai 2024
Einlass 18 Uhr
Beginn 19 Uhr

– Peter Gregson
– JFDR
– Mabe Fratti
– AMSL DJ-Set
– Tolouse Low Trax DJ Set

Text: Presse
Fotos: siehe Bildbeschreibungen
(c) THE DORF 2024

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