Marieke Eyskoot

An einem frühlingshaften Apriltag fallen die Sonnenstrahlen noch am Nachmittag durch das geräumige Atelier Naau im Herzen von Düsseltal. Gründerin Laura hat uns zu einer weiteren Ausgabe ihrer Veranstaltungsreihe “HANDS-ON” eingeladen, zu der sie stets inspirierende Individuen nach Düsseldorf bringt, die den Gästen verschiedene nachhaltige und gesellschaftliche Themen näher bringen.

Das Atelier Naau ist eine Agentur für Kommunikation, gleichzeitig aber auch Lauras persönliches zu Hause. Dadurch ergibt sich eine besondere Atmosphäre in der schönen Altbauwohnung, die dazu einlädt bei entspannten Gesprächen bis spät in die Nacht am langen Esstisch in der offenen Küche zu verweilen, aber gleichzeitig versprühen die Räume auch eine anregende Stimmung, die Lust macht, kreativ tätig zu werden.

Bei den letzten HANDS-ON Ausgaben waren beispielsweise der Inhaber und Koch eines finnischen Zero-Waste Restaurant zu Besuch oder die Vertreterin eines ganzheitlich ausgelegten Körperpflege- und Gesundheitskonzeptes zum Wohlbefinden des weiblichen Körpers. Im Kontext des nachhaltigen Restaurants in Helsinki bekamen die Gäste zur spannenden Hintergrundgeschichte gleich eine Kostprobe serviert und bei der zweit genannten Veranstaltung, die sich ausschließlich an Frauen richtete, wurden Themen der Weiblichkeit und des female empowerments zusammen hinterfragt und diskutiert. Dabei liegt es Laura am Herzen, die von ihr geladenen Gäste Teil des Abends werden zu lassen, anstatt ihnen nur die Rolle des passiven Zuschauers zu überlassen. Die kleine Gruppe von maximal 25 Leuten trägt dazu bei eine gewisse Intimität zu wahren.

Zuletzt war die Autorin Marieke Eyskoot aus Amsterdam zu Gast und hat ihr neues Buch This is a Good Guide – for a sustainable lifestyle vorgestellt, ein umfangreicher Leitfaden zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Als wir im Atelier Naau eintreffen, erwartet uns gleich ein Berg aus frisch zubereitetem Gemüse auf der Küchenanrichte, der verlockend schmackhaft und gesund riecht, denn im Anschluss an Mariekes Buchvorstellung werden auch gleich ein paar Rezepte, die weder der Natur noch unserem Körper schaden, ausprobiert.

Marieke trifft mit ein paar Minuten Verspätung ein, da ihr Zug aus Amsterdam länger braucht und sie dadurch einen Anschluss am Düsseldorfer Hauptbahnhof zum Veranstaltungsort verpasst. Wir bieten ihr an, sich ein Taxi zu nehmen, doch diesen Vorschlag lehnt sie höflich ab. Denn dies gehört auch zu ihrer Lebensphilosophie, sich so umweltfreundlich wie möglich durch die Welt zu bewegen. Wenn immer es möglich ist, fährt sie mit dem Rad oder öffentlichen Verkehrsmitteln. Autos und Flugzeuge versucht sie ebenfalls zu meiden.

Selbst die Einladung zu einer Veranstaltung in Brasilien, auf der sie über ihre nachhaltigen Strategien sprechen sollte, nahm sie nicht an, da sie es schwierig fand das Angebot mit dem Gedanken zu vereinen, dass sie nur für eine einzige Rede auf einen weit entlegenen Kontinent reisen würde. Für Marieke ist es wichtig die negativen Einflüsse des Reisens mit positiven auszugleichen, sei es durch weitere Meetings, Workshops oder die Kontaktaufnahme mit Geschäften, die ihr Buch ins Sortiment aufnehmen würden, die sie damit hätte verbinden können, um möglichst das größte Potenzial daraus zu schöpfen. Die Autorin würde es auch erstrebenswert finden, wenn sich mehr Leute darum bemühen würden, Wege zu finden anderweitig auf internationalen Veranstaltungen präsent zu sein, etwa über eine Skype-Übertragung oder einen Repräsentanten vor Ort.

Auf die Frage, was man denn tue, wenn es mal gar nicht anders geht und man in den Flieger steigen muss, antwortet Marieke, dass man sich auf jeden Fall darum bemühen sollte, seinen CO2-Fußabdruck durch die Unterstützung nachhaltiger Projekte ein wenig abzuschwächen. Doch auch hier ist Achtsamkeit geboten, sodass man zum Beispiel nicht in die Pflanzung neuer Bäume investiert, die hinterher aber wieder abgeholzt werden, sondern nach Initiativen sucht, die einen nachweisbaren positiven Einfluss haben.

Wie man effizienter oder noch umweltbewusster reisen kann, erklärt sie uns in ihrem Buch und in einem sehr menschlichen Interview, in dem sie uns Mut macht, den ersten Sprung ins kalte Wasser zu wagen – und gleichzeitig erklärt, wie man die Angst los wird, nicht alles richtig machen zu können. This is a good guide ist genau das, was der Name verspricht: Ein guter Guide, nicht die heilige Schrift der Nachhaltigkeit, die keine Abweichungen zulässt, sondern ein Gefährte, der uns hier und da wieder auf den richtigen Weg geleitet.

Hallo Marieke!

Das Bewusstsein über einen nachhaltigen Lebensstil hat sich in den vergangen Jahren merklich in der Bevölkerung gesteigert und wird zunehmend in den Medien thematisiert. Auch präsentieren sich viele Marken und Firmen mit Nachhaltigkeitskonzepten, die sich aber oft nur als inhaltsloses “Greenwashing” entpuppen. Wie begegnest du diesem Phänomen, wenn es zwar die Konsumenten täuscht, aber sie dennoch mit dem Thema konfrontiert? Transparenz ist eine der Schlüssel-Komponenten einer nachhaltigen Kommunikations-Strategie. Natürlich soll eine Marke darüber sprechen und stolz darauf sein was sie bereits richtig macht und welche positiven Schritte sie geht, wenn es denn glaubwürdige Schritte sind. Aber das bedeutet nicht so viel, wenn nicht darüber informiert wird, welche Schritte noch nicht gegangen werden und warum. Ich denke, das ist essentiell, um eine gute vertrauenswürdige Verbindung zu den Kunden zu schaffen, denn diese nehmen die Möglichkeiten mit und durch die Marke wahr. Eine Marke sollte sich nicht nur mit dem rühmen oder sich darüber definieren, was sie bereits gut macht. Sondern es ist viel wichtiger, sich nach vorne zu orientieren und zu erklären, wie man den nächsten Schritt erreichen will, um die nachhaltigen Ambitionen glaubwürdig zu kommunizieren.

Würdest du sagen, die Verantwortung für einen nachhaltigen Lebensstil liegt eher bei den Konsumenten oder den Marken? Welche Rolle spielt die Politik in deinen Augen? Die Verantwortung ist ein Gleichgewicht aus allen Dreien. Wir als Konsumenten oder Bürger kaufen natürlich das Produkt, also haben wir eine große Macht, denn wenn wir etwas anderes kaufen, wird das Produkt, bei dem die Nachfrage sinkt, früher oder später vom Markt verschwinden. Etwas wächst oder etwas nimmt ab, wir können beeinflussen, in welcher Art sich die Gesellschaft entwickeln soll.

Auf der anderen Seite wissen die Unternehmen natürlich, wie man aus etwas Profit schlägt, somit haben sie natürlich auch eine Verantwortung, dass das Produkt so hergestellt wird, dass es die Umwelt, Tiere und Menschen, die damit zusammenhängen, nicht schädigt. Die dritte Säule dieses Dreiecks ist die Gesetzgebung und die Verantwortung unserer Regierung, die zur Aufgabe hat zu verhindern, dass die Ausbeute von Menschen und Ressourcen überhaupt möglich bzw. legal ist. Es muss von vorne herein unmöglich werden in der heutigen Welt!

Was uns alle verbindet ist, dass wir alle nur Menschen sind, aber wir sind auch diejenigen, die für die Politiker stimmen und die Produkte kaufen oder in den Unternehmen arbeiten. Damit haben wir die Macht uns selbst zu schützen, denn weder wir, noch die unterbezahlten Menschen in Fabriken sind ja keine Roboter oder Maschinen. Wir sind alle Eins in diesem Sinne, wir sind die Menschen, die diese Welt geschaffen haben, in der wir leben. Deshalb glaube ich, dass wir alle eine Verantwortung teilen und manche Dinge einfach nicht mehr akzeptieren dürfen.

Was erwartest du von deinem Buch und wie würdest du dir den idealen Leser vorstellen? Ich habe dieses Buch geschrieben, um die Fragen aller zu beantworten. Also egal, ob man sich schon länger mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und ob man schon ein paar Schritte in die richtige Richtung gemacht hat oder gerade erst damit beginnt. Ich hoffe, es ist etwas für jedermann, weil es viele verschiedene Ebenen gibt, auf denen man ein nachhaltiger, bewusster Mensch sein und werden kann.

Seien es die Kaufentscheidungen, welchem Beruf man nachgeht oder die Art und Weise, wie man die Welt um sich herum wahrnimmt und wie man sich gegenüber anderen verhält. Ich glaube, für mich wäre der ideale Effekt meines Buches, dass wir uns mehr mit uns selbst beschäftigen und viel bewusster und sensibilisierter dafür werden, wie wir sozusagen in einer bestimmten “Konsumenten-Identität “gefangen“ sind. Ich glaube wir sind viel mehr als das, wir sind Bürger und menschliche Wesen – wohingegen ein großer Teil der kommerziellen Industrie uns einfach nur als “Stand-by-Existenzen“ betrachtet, die Geld ausgeben und uns deshalb fortwährend das Gefühl vermitteln, dass wir in irgendeiner Weise nicht genügen. Sonst würden wir ja nichts kaufen müssen, wenn uns nicht etwas fehlen würde.

Und das bedeutet, dass wir dadurch von vorne herein auf eine sehr negative Weise angesprochen werden. Ein Großteil der Kommunikation und Eindrücke, die wir täglich erleben – und das passiert natürlich sehr viel durch unsere Social Media Kanäle oder andere Medien – da sind so viele Einflüsse des kommerziellen Denkens, die uns umgeben und negativ auf uns einwirken, sodass uns das Gefühl vermittelt wird, wir passen nicht, sind nicht gut genug oder müssten etwas an uns ändern um uns besser und zugehörig zu fühlen, um schlichtweg glücklicher zu sein. Das ist etwas das wir erkennen müssen um im Zuge dessen nachhaltiger zu werden und zu handeln und damit glücklicher zu werden.

Gab es jemals etwas, bei dem du das Gefühl hattest, etwas opfern zu müssen, etwas das schwer für dich war aufzugeben oder eine Alternative für zu finden? Und hast du dies eher als eine positive Herausforderung betrachtet, durch die man sich entwickelt und kreativ wird oder war es eine Einschränkung?

Natürlich bin ich auch nur ein Mensch und finde manche Sachen schwieriger als andere, aber es ist nicht meine natürliche erste Reaktion zu denken, dass ich etwas nicht könnte oder etwas zu schwierig für mich sei. Normalerweise denke ich: “Ach, das macht Spaß, das ist etwas, was ich als Herausforderung betrachten kann” und ich versuche wirklich zu sehen, wo ich etwas besser und interessanter für mich gestalten kann. Denn ich glaube, wenn wir einfach immer nur auf dem bekannten Weg und in unserer Komfortzone bleiben, ist das Leben sehr viel weniger interessant und es gibt uns weniger Varianten, Eindrücke und Erlebnisse.

Ich würde sagen, im Großen und Ganzen ist dies die Art und Weise, wie ich das Thema angegangen bin und es erlebt habe. Aber ja, es gab auf jeden Fall ein paar Herausforderungen für mich, lass mich nachdenken… Es ist beispielsweise nicht immer einfach, Büstenhalter ohne einen Draht darin zu finden, denn der Draht macht sie nicht nachhaltig bzw. nur sehr schwer recycelbar. Aber auf der anderen Seite bin ich mir auch nicht sicher, ob man überhaupt immerzu einen BH tragen muss. Das ist beispielsweise auch eine interessante kulturelle Gegebenheit, deshalb dachte ich, es wäre spannend generell darüber nachzudenken. Brauche ich das wirklich oder wird mir nur gesagt, dass ich es brauche?

Ich habe ziemlich schmale Füße, weshalb es für mich schwierig ist neue Schuhe zu finden, sodass ich mich dazu entschieden habe, nur noch Second-Hand Schuhe zu tragen, was ich absolut großartig finde, weil viele Leute kaufen ihre Schuhe meist ein bisschen zu klein oder ein bisschen zu weit und sagen “ach, wenn ich sie einlaufe, dann werden sie schon passen”.

Meistens stimmt das natürlich nicht, aber man will sie so gerne haben, dass man sie trotzdem kauft. So kommt es, dass viele Leute Schuhe in ihrem Schrank stehen haben, die sie kaum oder nie getragen haben, weil sie gar nicht richtig darin laufen können. Deshalb trage ich nur noch Second Hand Schuhe, was anfangs auch gewöhnungsbedürftig war. Aber tatsächlich gibt es eine sehr große Auswahl und ich denke, dass noch viel mehr Leute damit beginnen könnten, nur noch Second-Hand Schuhe zu tragen.

Ich hab es auch nicht immer einfach gefunden vegan und gleichzeitig vollständig plastikfrei zu essen. Fleisch esse ich schon seit meinem 12. Lebensjahr nicht mehr, aber zum Beispiel gibt es Gemüsepattys, die ich sehr gerne mag, nur in Plastik verpackt zu kaufen (außer natürlich man bereitet sie selbst zu). Es wäre schön, eine Lösung dafür zu finden. Ich denke, es sind alles sehr alltägliche Dinge und Herausforderungen, die für mich persönlich schwierig waren und möglicherweise vielen begegnen.

Wie ist dein Enthusiasmus über das Thema Nachhaltigkeit entstanden? Du hast erwähnt, dass du schon seitdem du 12 bist kein Fleisch mehr isst. Haben deine Erziehung und dein familiärer Hintergrund eine wesentliche Rolle bei deinen Entscheidungen gespielt oder gab es einen besonderen Vorfall, der dich dazu animiert hat deinen Lebensstil zu überdenken und zu verändern?

Nein, es gab nicht diesen einen Moment, bei dem eine Glühbirne über meinem Kopf angegangen ist. Ich glaube, ich habe mich graduell zu dem Punkt hinbewegt, an dem ich heute bin. Als ich 11 oder 12 war, sah ich zum ersten Mal Bilder von Tieren, die zu Schlachthöfen transportiert wurden, die Kühe und Schweine, wie sie litten und mir wurde bewusst, dass eine ganze Industrie darauf aufbaut. Ich war sowieso nie ein großer Fleischliebhaber, sodass es mir nicht allzu schwer fiel, dies aufzugeben.

Ich habe mich in meiner Jugend dann auch mehr mit Sichtweisen wie von Greenpeace beschäftigt und während meines Studiums habe ich ehrenamtlich für Amnesty International gearbeitet, um Vorträge in Schulen über Menschen- und Kinderrechte zu halten. Und auch als ich selbst noch in der Schule war, hatten wir immer Plastikbecher für Tee und Kaffee und ich war Teil einer Gruppe, die sich dafür einsetzte diese mit Keramiktassen zu ersetzen, die man immer wieder benutzen konnte.

Ich dachte mir einfach, das ist doch verrückt, wie kann das überhaupt möglich sein, jeden Tag so viel unnötigen Müll zu produzieren. Ich war also irgendwie schon immer aktiv in diesem Bereich. Dann habe ich angefangen, Film- und Television zu studieren, da ich gerne Nachrichtensprecherin werden wollte als ich jünger war. Ich wollte allen mitteilen, was in der Welt passiert. Dann habe ich einige Zeit beim Fernsehen gearbeitet und bin verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgegangen. Irgendwann bemerkte ich, dass ich die Dinge, die ich als wirklich wichtig erachte, in meiner Freizeit mache. Und ich wollte diese Gewichtung umdrehen, um mehr Zeit für eben diese wichtigen Dinge zu nutzen. Ich hab mir dann ein halbes Jahr gegeben, um einen Job zu finden, der etwas bewegen kann und zu einer besseren Welt beiträgt. Während ich viele Bewerbungen schrieb, arbeitete ich als Bäckerlehrling, um mich über Wasser zu halten. Nach einigen Monaten bekam ich dann einen Job bei der Clean Clothes Campaign, um die Arbeitsbedingungen in der globalen Bekleidungsindustrie zu verbessern. Dort hat alles angefangen.

Wie begegnest Du Familienmitgliedern, Freunden oder auch Fremden, die so gar keinen Sinn für das Thema Nachhaltigkeit haben? Wie versuchst du sie zu überzeugen oder überhaupt empfänglich dafür zu machen? Es ist nicht meine Aufgabe, jemandem zu sagen, was wichtig ist. Aber was ich ihnen zeigen kann, sind all die Vorteile für die Person selbst und die Situation der Welt. Wir brauchen diesen Planeten, um zu überleben oder überhaupt um zu existieren und deshalb würde ich lieber darüber reden, was die Freuden sein können, wenn man mehr nachhaltige Entscheidungen trifft und etwas Gutes tut und ein gutes Leben führt. Es gibt vieles, wodurch man entweder Geld spart, das einem neue Geschmäcker eröffnet, gesünder macht, sich besser fühlen lässt, bessere Qualität liefert, mehr Auswahlmöglichkeiten bietet, sich die Zeit besser verbringen lässt.

Wenn man mit dem Zug fährt, dauert es zwar länger als mit dem Flugzeug, aber die Zeit, die man im Zug verbringt, lässt sich dafür ganz anders nutzen: man kann arbeiten, mit Leuten reden, Gedanken schweifen lassen. Besonders auf kurzen Flugstrecken fällt dies schwer, da vieles Zeit kostet, wie der Security Check, dann gibt es kein Wifi an Bord, es gibt weniger Platz und viele andere Faktoren. Aber wenn man lernt, die Zeit gut zu nutzen, fühlt man sich viel besser und man erreicht viel mehr und spart vielleicht sogar auch noch Geld.

Es gibt viele Dinge, die möglicherweise auf den ersten Blick so wirken, als bergen sie einen Nachteil, aber wenn man sie mit mehr Abstand betrachtet, zeigt sich, dass sie viel vorteilhafter sind. Es gibt noch so vieles, was die Leute einsehen können und noch nicht wissen, sodass sie am Ende eine viel bessere Bilanz ziehen, wenn sie diese Schritte gehen und bemerken, dass es auch gar nicht schwierig ist.

Es ist wichtig, nicht nach Perfektion zu streben und sich von dem Gefühl zu befreien, nicht alles richtig machen zu können oder zu wenig Einfluss zu haben. Es gibt da einen schlauen Spruch, der mir dazu einfällt: “Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.”

Vielen Dank!

Marieke Eyskoot “This is a good guide – for a sustainable lifestyle”
This is a good guide – for a sustainable lifestyle ist ein Handbuch, für die, die gerne nachhaltiger und bewusster durchs Leben gehen, aber sich noch unsicher darüber sind wie und vor allem welche vielfältigen Möglichkeiten sie haben. Marieke zeigt uns wie es geht und macht auch klar, dass Umweltschutz weder langweilig noch teuer oder kompliziert sein muss. Bis zum Seitenrand mit praktischen und positiven Tips gefüllt, führt uns das Buch durch internationale Bereiche der Mode, Kosmetik, des Wohnens, der Arbeit und Freizeit und stellt allein über hundert deutsche Marken, Geschäfte, Gastronomien und Initiativen vor. Aber der “gute Guide” ist mehr als nur ein informierender Reise- und Alltagsführer, sondern er gibt Antworten auf die häufig gestellten Fragen, räumt Vorurteile aus dem Weg, deckt leere Versprechen auf und birgt vor allem Überraschungen mit inspirierenden Einblicken von Pionieren der Bewegung und innovativen Lösungsansätzen. Leser berichten, dass das Buch ihr Leben positiv verändert und vor allem erleichtert hat. Gutes tun und sich gut damit fühlen – was könnte besser sein?

Das Buch ist zum Preis von 24 Euro beim Buchhändler Eures Vertrauens erhältlich.
Alle Infos gibt es hier…

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Text & Interview: Lisa Damberg 
Fotos: Louisa Reiners 
© THE DORF 2019

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