THE DORF Interview

Adieu Open Source Festival Teil2

Kürzlich hat THE DORF im „Adieu Open Source Festival“ Special aufgezeigt, wie die Macher des Düsseldorfer Open-Air-Festivals mit dem Ende nach 14 Jahren umgehen. In diesem zweiten Teil meldet sich nun die Düsseldorfer Kunst- und Kultur-Szene zum OSF-Abschied. Von Antilopen-Gang-Rapper Koljah bis zum Hauptfotografen des Festivals, Foto Schiko, haben alle Teilnehmer_innen fünf Fragen rund um das Thema beantwortet.

Suzusan

Suzusan heißt das Label von Hiroyuki Murase, genannt Hiro, der in Düsseldorf dem aus Japan stammenden Shibori-Handwerk neues Leben einhaucht. In einem Hinterhofatelier in Flingern-Süd, gegenüber des Weltkunstzimmers, sitzt das Unternehmen, das seine Kollektion weit über Düsseldorf hinaus vertreibt und dessen Handwerkskunst schon bei Dior auf dem Laufsteg und von internationalen Stars wie Natalie Portman getragen wurde. THE DORF besuchte ihn in seinem Atelier, um mehr über sein Label, Shibori und seine Zukunftspläne zu erfahren.

Adieu Open Source Festival Teil1

Das letzte Open Source Festival ist passiert. Fast 15 Jahre lang wurde im Juli auf der Rennbahn getanzt. Jetzt ist es vorbei – vorerst. Aber, zumindest wenn es nach vielen optimistischen Besucher*innen geht, dann wird da „sicher wieder irgendwas Neues kommen“. Hoffen wir natürlich auch. Trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen, Veranstalter*innen, Künstler*innen und Liebhaber*innen des Festivals zu treffen und zu fragen: Was ist das Open Source Festival für dich? 

EROBIQUE

Es dürfte in Deutschland nicht viele Musiker geben, die auch nur halb so viele musikalische Projekte und Kollaborationen an den Start gebracht haben wie Carsten „Erobique“ Meyer. Für die „taz“ ist er „der vielseitigste Entertainer der Republik“, für die „FAZ“ eine „lebende Discokugel“, und er selbst nennt sich schlichtweg den „letzten Discopunk Deutschlands“.

Marc Thiele | beyond tellerrand

„beyond tellerrand“ ist eine Veranstaltung, die seit 2011 von Marc Thiele veranstaltet wird. Die Themenbereiche ziehen sich von Webdesign bis Typografie. Die Veranstaltung soll die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu bewegen, einen Blick außerhalb ihres Bereiches zu wagen

Marieke Eyskoot

Zuletzt war die Autorin Marieke Eyskoot aus Amsterdam zu Gast und hat ihr neues Buch This is a Good Guide – for a sustainable lifestyle vorgestellt, ein umfangreicher Leitfaden zu einem nachhaltigeren Lebensstil. Als wir im Atelier Naau eintreffen, erwartet uns gleich ein Berg aus frisch zubereitetem Gemüse auf der Küchenanrichte, der verlockend schmackhaft und gesund riecht, denn im Anschluss an Mariekes Buchvorstellung werden auch gleich ein paar Rezepte, die weder der Natur noch unserem Körper schaden, ausprobiert.

Michèle Caspers

Kunst hat je nach Betrachter_in seine unterschiedlichsten Sichtweisen. Die Düsseldorfer Künstlerin und Designerin Michèle Caspers findet dabei vor allem die Emotionen interessant, die sie mit ihrer Kunst und ihrer Plattform Malizee auslöst. Wir trafen Michèle in ihrem Atelier.

Robert „Opty“ Roschwig | Turbo Urban

Düsseldorf ist Turbo Urban! Den Beweis dafür liefert Robert „Opty“ Roschwig. Denn er zeigt auch in diesem Jahr zur Nacht der Museen am 6. April 2019 auf der Rampe des Hotel Friends urbane Kunst. Mehr als 35 Künstlerinnen und Künstler präsentieren in der Garageneinfahrt am Worringer Platz urbane Kunst aus allen Bereichen. „Turbo Urban“ eben. Wir haben den Kurator bei den Aufbauarbeiten getroffen und über seine künstlerische Laufbahn gesprochen.

Selena | Sanescere

Ein schummriges Treppenhaus im Zakk, im Hintergrund wabert Musik und auf der Treppe treffen wir Selena. Wollten wir schon länger, hat aber nie geklappt. Jetzt endlich, im Rahmen des Fem_Pop Festivals, ist es soweit und sie grinst uns zufrieden an. Gerade hat sie ein Konzert mit ihrer Band „Sanescere“ gespielt und jetzt Zeit, um mit uns zu sprechen. Über Musik, Familie und eine kleine Vision für Düsseldorf.

Lauriston Avery

Der amerikanische Künstler Lauriston Avery widmet sich in seinem New Yorker Atelier dem Prozess der Manipulation von Materialien wie Erde, Kleber, Federn, Spiegel und Haar und verwandelt diese in ein provokantes Oeuvre. Er transformiert die Materialen mit eigens entworfenen Werkzeugen. Das Ergebnis ist ab dem 5. April 2019 in der Ausstellung „Deaf Bats Blind Shepherds“ in der Düsseldorfer wildpalms Galerie zu sehen.