THE DORF Interview

Camille Andriot

Beim Treffen in Suli’s Cafe in Pempelfort ist Camille Andriot auf den ersten Blick zu erkennen – an der Art wie sie sich bewegt. Sie hat eine ungeheure Körperspannung und kommt doch mit einer großen Leichtigkeit daher. Ihre Oberarme sind schmal und muskulös. Die Französin hat unverkennbar Präsenz. Als sie ihre spiegelnde Sonnenbrille absetzt, berührt einen sofort die warme leuchtende Kraft ihrer braunen Augen.

Moglebaum

Um zu verstehen, was Moglebaum mit ihrer selbstgewählten Genre-Bezeichnung „Organic Techno“ meinen, lohnt sich ein kleines Hör-Experiment. Man öffne Spotify, iTunes oder ein anderes Streaming-Portal seiner Wahl, suche dort nach dem aktuellen Album der Band („Grown Heart“) und auf diesem nach dem Song „Slow Love“. Jetzt nur noch ein Klick auf „Play“ und ganz wichtig: die Augen für die nächsten knapp 3 Minuten schließen.

David Rippen

Man könnte sich ärgern, wenn man wie ich viel zu früh zum Interviewtermin mit David Rippen, Inhaber und Barchef der Square Bar, erscheint, vor der verschlossenen Tür seiner Bar steht und in genau dem Moment einer dieser für den Frühsommer 2018 so typischen Monsun-artigen Regenfälle einsetzt. Könnte man. Bestens vorbereitet, spanne ich stattdessen meinen Schirm auf und flüchte in Shari’s Kitchen, das keine hundert Meter von der Square Bar liegt und Davids Place-to-be ist, um seinen morgendlichen Espresso zu genießen. Lucky me – wie der Zufall es will, ist mein Interviewpartner auch bei Shari. Der Einstieg könnte nicht besser sein.

WATT!

Mit einem Aussie auf der Rheinkirmes: Seit gut sieben Jahren lebt der Australier Rob Keane jetzt schon in Düsseldorf. Die meisten dürften ihn aber eher unter seinem Künstlernamen kennen: Watt! – Produzent, DJ und Vollblutmusiker in Personalunion.

Tim Mälzer

Tim Mälzer polarisiert. Als Koch mit flachsem Mundwerk unterhält er regelmäßig das TV-Publikum in Sendungen wie „Kitchen Impossible“ oder seinem neusten TV-Format„Knife Fight Club“. Wir trafen ihn am Fortuna Büdchen, um über seine TV-Formate, Kulinarik, seine Verbindung zu Düsseldorf und Zukunftspläne zu sprechen.

Os Gêmeos

Die Zwillingsbrüder Otávio und Gustavo Pandolfo zählen unter dem Namen Os Gêmeos zu den bekanntesten Wandmal- und Mural-Künstlern weltweit. Anlässlich der Initiative „Mauerwerk – Projekt für Kunst im öffentlichen Raum“ gestalteten die Brasilianer Anfang Juni eine 213 Quadratmeter große Seitenfassade an der Oberbilker Allee 287. Ausgehend von Eve und Vera Sattler vom Verein Düsseldorfer Künstler e.V. zusammen mit dem Kunsthistoriker Peter Michalski und dem Künstler Ben Mathis wurde das Projekt in die Wege geleitet.

PALOMA VARGA WEISZ

A naked man hangs from the ceiling. His long-limbed, life-sized body is the rst thing coming into view, as the heavy studio door opens. The room with high ceilings and the cathedral-like windows is located in a former factory building of the “Duewag” on the edge of the Lierenfeld industrial estate. There is a strong smell of wood in the air. The male nude’s eyes are closed. He is slim, slender and made of limewood. This is the wood from which most of the sculptures of the Düsseldorfer artist Paloma Varga Weisz are made.

ALICE EIKELPOTH

‘please excuse my many spelling mistakes in the interview, the keyboard of my laptop is broken and i can’t use capital letters nor question or exclamation marks, haha…sorry’, writes Alice Eikelpoth when sending her questionnaire back.

THE DORF fragt die Köpfe hinter dem Open Source Festival Congress

Wie bereits angekündigt, findet am 13. Juli 2018 der erste Open Source Festival Congress statt. Das neue Format führt den Gedanken der interdisziplinären Kreativität weiter und schafft mit einem internationalen Line-Up aus Denkern, Machern und Visionären eine außergewöhnliche Projektionsfläche für neue Ideen. Im Vorfeld dazu präsentiert euch THE DORF exklusiv die sechs Köpfe, die hinter dem Open Source Festival Congress stehen und die Idee dazu ins Leben gerufen haben.

Alexandra Meffert

Düsseldorf, New York, Berlin, Mexico: Alexandra Meffert verbindet die Städte nicht nur durch Reisen, sie möchte die Orte mit Kunst und Künstlern vernetzen. Vor zwei Jahren trafen wir Alexandra Meffert in New York und jetzt ganz spontan mit ihrem Partner vor unserer Tür in Düsseldorf. Was sich in der Zeit alles getan hat, welche Projekte die 25-jährige verfolgt und was Yoga mit Kunst zu tun hat, verrät sie uns im Gespräch.