GESICHTER

Menschen, die wir mögen. Menschen, die anders denken. Menschen, die Düsseldorf ein Gesicht geben. Düsseldorfer Menschen und ihre Lieblingsplätze.

Nichts als Illusion? Ein Interview mit dem Künstler Stephan Kaluza

Die Entwicklung von Naturbeherrschung prägt das künstlerische Werk Stephan Kaluzas ebenso wie die Verhandlung des zerrütteten Verhältnisses von Mensch und Umwelt. In seinen Arbeiten – Gemälden, Fotografien, Theaterstücken, Romanen – setzt sich der 1964 in Bad Iburg geborene bildende Künstler und Schriftsteller intensiv mit Kreisläufen des Werdens und Vergehens in der Natur auseinander. Dabei geht es ihm weniger um eine Nachahmung der sichtbaren Wirklichkeit als um die Erforschung komplexer landschaftlicher Phänomene, die bisher wenig durchschaubar sind. Im Gespräch mit THE DORF erklärt er, wie wir Natur betrachten, was ihm das Anthropozän bedeutet, woher die Idee für sein berühmtes „Rhein-Projekt“ kam – und noch vieles mehr. 

Pavel Skates: True skate style since 1983 

Vom Industriecharme des ehemaligen Stahlwerkes an der Hansaallee ist nur wenig übriggeblieben. Nachdem die Arbeiter gegangen waren, zogen Künstler und Kreative ein. Die sind nun fast vollständig von geschäftigen Anzugträgern verdrängt worden. Aber eben zum Glück nur fast. Denn Donald Campbell hält mit “Pavel Skates” die Stellung.

Fredi Erdmann & Die Soundgärtner

Noch ein Geheimtipp, bald die neue Lieblingsband deines Deutschlehrers: Fredi Erdmann & Die Soundgärtner überzeugen mit poetischem Pop, der keine Angst vor Krach hat. Seit der Gründung vor knapp eineinhalb Jahren hat die Düsseldorfer Band bereits einige Erfolge zu verzeichnen. Wir haben den Nachwuchstalenten ein paar Fragen gestellt. 

Aylin Celik

Wer schon mal im zakk auf einem Poetry Slam war, dem kommt ihr Gesicht sicher bekannt vor: Aylin Celik ist Slam-Poetin aus Düsseldorf – und das schon ziemlich lang und vor allem ziemlich erfolgreich: Sie stand schon zweimal im Halbfinale der deutschsprachigen U20-Slam-Poetry-Meisterschaften und ist viel auf den deutschsprachigen Slam-Bühnen unterwegs. Ihre Texte sind gesellschaftskritisch, ironisch und gefühlvoll. Es geht um aktuelle politische Themen und Krisen: Rassismus und Sexismus – Diskriminierung an sich. 

R.F. ART: Urban Mash-Up

Die Stadt als Reizüberflutungsgebiet lässt nicht immer Raum und Zeit, um tiefergehende Gedanken zu fassen. Meist hasten wir von Ampel zu Ampel, schauen nur nach links und rechts, um die Straße zu überqueren. Auch wenn Düsseldorf keine richtige Großstadt ist, kann es darin schon manchmal recht unübersichtlich werden. Manchmal staut sich der Verkehr und man ist zum Anhalten gezwungen, manchmal fährt man aber auch freiwillig einen Gang runter und steigt aufs Rad oder geht zu Fuß. Und eventuell läuft man dabei der Street-Art von Roberto über den Weg. Um die Plakate des unter dem Namen “R.F. Art” aktiven Künstlers überhaupt zu sehen, muss man sich dem Stadtgebiet etwas aufmerksamer als sonst widmen und vor allem mehr als nur einen kurzen Blick übrig haben. Zwar springen die Plakate von Roberto – einmal entdeckt –  mit poppigen Farben ins Auge, so braucht es aber ein bisschen Weile und Verstand, um sie zu erfassen.

Annabell Makowski

Annabell Makowski ist zwar noch ein junger Hüpfer, in der Gastro-Szene aber längst ein alter Hase. Nach zehn Jahren Gastro-Erfahrung beschließt sie, ihre eigene Chefin zu werden.

Maxi Hoffmann | hap ceramics

Wenn kunsthandwerkliches Geschick, die Liebe für Design und der natürliche Zufall aufeinandertreffen, entstehen gewiss originelle Unikate daraus – so wie jedes einzelne Produkt von hap ceramics, dessen Name bereits verrät, dass mit Maxis Leidenschaft mehrere glückliche Zufälle einhergehen. Das Talent für Keramiken lag ihr möglicherweise schon in den Genen, denn ihre Mutter führte als gelernte Töpferin eine Töpferei, damals noch in der DDR. Seit sieben Jahren ist Düsseldorf die Heimat der gebürtigen Chemnitzerin, die vor allem durch die hiesige Kreativszene erst so richtig in der Stadt angekommen ist.

Großer Support fürs Cube und die Clubkultur

Wenn die Türen der Clubs geschlossen bleiben müssen, sind die Besitzer diejenigen, die am meisten leiden. Auf eine so unsichere Zeit kann sich niemand richtig vorbereiten. Wie schnell langjährige Locations vor dem finanziellen Fiasko stehen und Unterstützung brauchen, zeigt die Situation des CUBE. Wir haben mit dem Co-Betreiber Nico Schiffer über seinen Club, seine aktuelle Crowdfunding-Kampagne und die Situation für die Clubkultur in der Stadt gesprochen.

The Other Me

ls an Darios achtzehntem Geburtstag das Telefon klingelte und sich dort nicht Oma, sondern Olivia Jones meldete, um ihm eine Stelle als allererster „Dragtikant“ auf der Reeperbahn anzubieten, war spätestens das ein Indiz: Dario ist ein Pionier. Und ab jetzt wird’s bunt!

Lila und Lisa von Kunst100

Hinter der online Galerie Kunst100 verbirgt sich 100% Kunst und doch haben Lila und Lisa eine andere Herangehensweise als der Großteil der Galerist*innen und Kunstvermittler*innen. Es geht ihnen nicht um große Namen und Kunst als Wertanlage, sondern darum junge Künstler*innen zu fördern und deren Werke erschwinglich zu machen – und damit eine neue Generation von Kunstliebhaber*innen zu begeistern. Die Idee dazu entwickelte sich vom eigenen Wohnzimmer als Ausstellungsort über eine kleine Galerie in Berlin, bis hin zu einer über 300 Kunstwerke umfassenden, digitalen Plattform.