Ein Tag mit

Jens Müller

Kommunikationsdesigner, Buchautor, Forscher, Briefmarkenkünstler, Lehrer und: Wahl-Düsseldorfer. Die Liste der Attribute, mit denen man Jens Müller beschreiben kann, ist lang –entsprechend lang ist auch unser Treffen mit ihm ausgefallen. Eigentlich aus Koblenz, ist Jens vor gut 15 Jahren nach Düsseldorf gekommen, um hier Kommunikationsdesign an der Hochschule Düsseldorf zu studieren. Jetzt unterrichtet und forscht er dort selbst und arbeitet parallel gemeinsam mit Kollegen in seinem eigenen Designbüro. Wir haben ihn dort, in einem Hinterhof, in der Nähe des Hauptbahnhofs besucht, um uns von ihm einmal quer durch die Design- und Werbegeschichte Düsseldorfs führen lassen.

Brian Storm

Wim Wenders, Pharrell, Liam Gallagher und Frank Ocean – sie alle haben schon das royale Treatment verpasst bekommen – eine Illustration von Brian Storm. Geschadet hat es keinem, ganz im Gegenteil. Derart illustrierte und illustre Persönlichkeiten werden in seinen Werken nur noch ikonischer.

Ein Tag mit Elvir Omerbegovic

Er führt das erfolgreichste deutsche Hiphop-Label der letzten 10 Jahre „Selfmade Records“, bei dem Rapper wie Kollegah, Genetikk, Casper oder die 257ers unter Vertrag sind oder waren. Mit dem neuen Label „Division“ ist er für den Erfolg von RIN verantwortlich, der für eine neue Generation deutschsprachiger Hiphopper steht. Er trägt den Titel ‚President of Rap‘ bei Universal Music Germany –  privat sammelt er Sneaker und Jogginghosen. Was treibt einen wie Elvir Omerbegovic an? THE DORF traf den 37-jährigen in seinem Büro in Düsseldorf, um es herauszufinden.

Almaros Skateboards

ALMAROS – was sich im ersten Moment ein bisschen anhört wie ein Hochseevogel, ist eigentlich ein Akrostichon, bestehend aus den ersten zwei Buchstaben der Vornamen dreier Skater. ALadin, MArcel und ROberto bilden zusammen das Düsseldorfer Skatelabel für Boards und Apparel. Wir haben die Jungens auf vier Rollen getroffen und darüber gesprochen, wie sich Skaten im DORF verändert hat.

Michael Becker

Klassik-Schallplatten auf dem Tisch und Boden, neben einer Stereoanlage stapeln sich die CDs, der Arbeitsplatz ist eingerahmt von Bildern berühmter Komponisten und Dirigenten. Michael Beckers Büro in der Tonhalle verrät…

Chogori

Denkt man an einen Kontrabass, so verbindet man damit wahrscheinlich in erster Linie klassische Orchestermusik. Geschniegelte Männer in gut sitzenden Anzügen, die theatralisch drein schauen und eine Symphonie von Beethoven, Mozart & Co. spielen. Die Düsseldorfer Band „Chogori“ bricht radikal mit diesem doch etwas klischeehaften Bild vom Kontrabass. Das Instrument wird bei Chogori aus dem angestaubten Orchester-Kontext genommen und gepaart mit Synthesizer und Drum Machine schon fast clubtauglich gemacht. Die analog-elektronische Soundästhetik, die durch diese Mischung entsteht ist einzigartig – und passt nur allzu gut nach Düsseldorf. Die Köpfe hinter Chogori sind Gregor Kerkmann und Ralf Stritt, wir haben sie im Kloster in Flingern besucht – ihrem „musikalischen Hauptquartier“ seit vielen Jahren.

Camille Andriot

Beim Treffen in Suli’s Cafe in Pempelfort ist Camille Andriot auf den ersten Blick zu erkennen – an der Art wie sie sich bewegt. Sie hat eine ungeheure Körperspannung und kommt doch mit einer großen Leichtigkeit daher. Ihre Oberarme sind schmal und muskulös. Die Französin hat unverkennbar Präsenz. Als sie ihre spiegelnde Sonnenbrille absetzt, berührt einen sofort die warme leuchtende Kraft ihrer braunen Augen.

David Rippen

Man könnte sich ärgern, wenn man wie ich viel zu früh zum Interviewtermin mit David Rippen, Inhaber und Barchef der Square Bar, erscheint, vor der verschlossenen Tür seiner Bar steht und in genau dem Moment einer dieser für den Frühsommer 2018 so typischen Monsun-artigen Regenfälle einsetzt. Könnte man. Bestens vorbereitet, spanne ich stattdessen meinen Schirm auf und flüchte in Shari’s Kitchen, das keine hundert Meter von der Square Bar liegt und Davids Place-to-be ist, um seinen morgendlichen Espresso zu genießen. Lucky me – wie der Zufall es will, ist mein Interviewpartner auch bei Shari. Der Einstieg könnte nicht besser sein.

WATT!

Mit einem Aussie auf der Rheinkirmes: Seit gut sieben Jahren lebt der Australier Rob Keane jetzt schon in Düsseldorf. Die meisten dürften ihn aber eher unter seinem Künstlernamen kennen: Watt! – Produzent, DJ und Vollblutmusiker in Personalunion.

Kazunori Yoda

Ich gestehe, dass Kazunori Yoda gleich zu Beginn meine ganze Sympathie vereinnahmt, als er sagt, er gebe Düsseldorf gegenüber New York den Vorzug. Drei Jahre hat er in New York, genauer in Brooklyn, gelebt und als Hair Stylist gearbeitet. Geboren und aufgewachsen ist er in der japanischen Stadt Fukui, Verwaltungssitz der gleichnamigen Präfektur, einer Region, die bekannt ist für die Handwerkskunst von Keramiken und handgeschöpftem Papier. Vor sechs Jahren zog Kazunori nach Düsseldorf.