Malerei

Gemeinschaftsausstellung: Peripherie 261

Vom 17. September bis zum 19. September zeigt Fotograf Bernd Schaller seine aktuelle Fotoserie “Kiefern-Portraits”. Es werden 50 seiner Bilder ausgestellt. In der Gemeinschaftsausstellung “Peripherie 261” sind ebenfalls Malereien, Installationen und Bildhauerei von Josipa Horvat, Anke Niehammer und Milan Miloradovic zu sehen.  Die Ausstellung ist an den Tagen von 16 bis 20 Uhr geöffnet und befindet sich in den Hallen des Gewerbehofes der Oberbilker Allee 261.

Nichts als Illusion? Ein Interview mit dem Künstler Stephan Kaluza

Die Entwicklung von Naturbeherrschung prägt das künstlerische Werk Stephan Kaluzas ebenso wie die Verhandlung des zerrütteten Verhältnisses von Mensch und Umwelt. In seinen Arbeiten – Gemälden, Fotografien, Theaterstücken, Romanen – setzt sich der 1964 in Bad Iburg geborene bildende Künstler und Schriftsteller intensiv mit Kreisläufen des Werdens und Vergehens in der Natur auseinander. Dabei geht es ihm weniger um eine Nachahmung der sichtbaren Wirklichkeit als um die Erforschung komplexer landschaftlicher Phänomene, die bisher wenig durchschaubar sind. Im Gespräch mit THE DORF erklärt er, wie wir Natur betrachten, was ihm das Anthropozän bedeutet, woher die Idee für sein berühmtes „Rhein-Projekt“ kam – und noch vieles mehr. 

Judith Maria Kleintjes

Einen Katzensprung hinter der Bilker Kirche liegt die Alte Liesegang Fabrik. Einst stellte hier die Firma Liesegang Diaprojektoren her. Längst haben Künstler und Kreative das weitläufige lichtdurchflutete Areal an der Volmerswerther Straße als Wirkstätte entdeckt. So auch die „Malerin des Lichts“ Judith Maria Kleintjes. Wir haben sie in ihrem Atelier besucht.

Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

„Autorenfilm vs. Hollywood“ – so könnte man die neue Ausstellung im Kunstpalast „Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker“ (15.10.2020 -07.02.2021) auch untertiteln. Denn hier geht es keineswegs um eine romantische Symbiose, sondern um eine Gegenüberstellung der Werke von Caspar David Friedrich und der Düsseldorfer Malerschule, ohne dabei in Rivalitäten auszuarten.

Dominik Geis

Dominik Geis ist Videokünstler und Absolvent der Kunstakademie (Klasse Marcel Odenbach). Im Sommer 2018 schloss er sein Studium mit dem Titel „Meisterschüler“ ab. Seitdem hat der 34-Jährige das Baker Tilly Künstler-Stipendium, das LKART Atelierstipendium der Julia Stoschek Collection und den NRW.Bank Preis 2019 erhalten. Seine Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen wie „Watch Out!“ (KIT) und „Planet 58“ (K21) präsentiert. Die david behning galerie hat ihm in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Einzelausstellung mit dem Titel „PULSE“ gewidmet. THE DORF war zu Besuch bei der Finissage und hat mit dem Künstler über Kindheit, Selbstinszenierung und die Zukunft gesprochen.

Shev Lunatic

Bevor ein Kind lernt, zu gehen, lernt es zu tanzen. Bevor es lernt, zu sprechen, lernt es zu singen. Und eigentlich sind wir alle Künstler, das hat bereits Joseph Beuys gesagt. Die Kunst ist etwas, was von Natur aus sehr tief in uns Menschen verankert ist. Yevgeniya Shevchuk, aka Shev Lunatic, hat sich genau das zum Beruf gemacht: ihre Arbeit ist eine Reflektion ihrer selbst, eine Persönlichkeitsreise. Und dabei kennt sie keine Regeln.

WAS MIT KUNST!? – Ein Jugendkunstprojekt

KIT – Kunst im Tunnel und die Filmwerkstatt Düsseldorf realisieren in Kooperation mit dem tanzhaus nrw erstmalig ein Jugendprojekt mit dem Titel WAS MIT KUNST!?. In diesem Projekt nutzen mehr als 50 Jugendliche die Möglichkeit, unterschiedliche Disziplinen der Kulturbranche kennenzulernen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Seit Juni 2019 probieren sich die Schüler*innen in Performance, Tanz, Malerei, Fotografie, Video, Bildhauerei, Grafik, Buchkunst und Presse- bzw. Vermittlungsarbeit aus.

ALICE EIKELPOTH

‘please excuse my many spelling mistakes in the interview, the keyboard of my laptop is broken and i can’t use capital letters nor question or exclamation marks, haha…sorry’, writes Alice Eikelpoth when sending her questionnaire back.

Daniel Heil

Der Düsseldorfer Künstler Daniel Heil arbeitet seit drei Jahren an zwei umfangreichen, beständigen Werkserien, die eine intensive Wechselbeziehung zwischen Maler und Leinwand aufzeigen. Bewegung spielt bei der Werkentstehung von Daniel Heil eine große Rolle.

Chris Succo

Nach dem Klingeln an der Studiotür von Chris Succo rollt sich das silberne Garagentor mechanisch nach oben. Dahinter erscheint ein Mann mit verwuschelten blonden Haaren, ganz in schwarz gekleidet in einem Sweater mit Bandlogo. Nach der Begrüßung gehen wir an einem ebenfalls schwarzen Mini Cooper vorbei durch die Garage in sein Studio mit der roten Couch. Ein Thrasher Magazin liegt auf seinem Tisch, daneben eine Schuhschachtel von Vans, ein paar Skateboards, Gitarren und Bücherstapel sind auf dem Boden verteilt und mitten in dem ästhetisch ansprechenden Chaos findet sich ein Organizer von Smythson. „Ob du es glaubst oder nicht: Ein großer Teil meiner täglichen Arbeit involviert ziemlich ordinäre Tätigkeiten wie Katalogisierung und Archivierung“, sagt Chris Succo lachend.