ppportrait x Stephan Kaluza

Seitdem wir das letzte Mal in Kooperation mit ppportrait ein filmisches Portrait vorgestellt haben, sind ein paar Monate vergangen. Im Dezember war Gabriele Horndasch dran – nun folgt der Düsseldorfer Konzeptkünstler Stephan Kaluza. Wie seine Vorgänger_innen beantwortet er in etwas mehr als drei Minuten drei Fragen vor der Kamera.

Der gebürtige Bad Iburger (Landkreis Osnabrück) gehört zu den interessantesten Konzeptkünstler_innen Deutschlands. 1986 beginnt er ein Studium an der FH Düsseldorf und ist auch an der Kunstakademie im Bereich Kunstgeschichte unterwegs. Anschließend folgt ein weiteres Studium an der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität. Bei Düsseldorf ist es seitdem geblieben.

Kaluza drückt sich in Form von Malerei, Fotografie und Literatur aus. Daraus resultieren Werke, die sich mit Prozessen beschäftigen. Dabei steht das visuell Sichtbare eher im Hintergrund. Der Fokus liegt ganz klar auf Wahrnehmungsveränderungsprozessen. In den Bereichen Malerei und Fotografie beschäftigt er sich nicht mit einfachen und klaren Abbildungen, sondern schafft subtile Formen der Erfassung komplexer Phänomene. Aber seht selbst im dreiminütigen Interview.

Über ppportrait
ppportrait ist eine Reihe filmischer Portraits, mit dem die die beiden Düsseldorfer Lars Klostermann und Emmanuel Mir 2013 begonnen haben. Seit 2014 wird das Projekt von dem Kulturamt der Stadt Düsseldorf gefördert. So werden im Jahr etwa 15 Portraits gedreht, bis heute sind es 80 Portraits. Es entsteht ein Archiv der Düsseldorfer Künstlerschaft, ein repräsentatives Bild der aktuellen Kunstszene, konzentriert auf die Generation der 35 bis 55-jährigen Kunstschaffenden. Alle Portraits seht ihr hier auf www.ppportrait.de

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