Peter Lindbergh: Untold Stories im Kunstpalast

Peter Lindbergh war Fotograf, Menschenfreund und Humanist durch und durch. Bis zum 1. Juni 2020 zeigt er jetzt seine persönlichen Werke im Kunstpalast. Das Besondere: Er selbst kuratierte diese Ausstellung, arbeitete zwei Jahre daran und stellte sie kurz vor seinem Tod im September 2019 fertig.

Shari’s Kitchen

Als wir am Freitag um 18:00 Uhr pünktlich zum Wochenendstart in die Collenbachstraße 41 kommen, um Shari Chopra in ihrem bezaubernden Restaurant zu besuchen, ist sie noch mitten in den letzten Zügen einer Catering-Vorbereitung für den Abend. Während wir warten, lassen wir uns schon mal vom Charme des mit bunten Leuchten geschmückten schönsten Hinterhofs von Düsseldorf und der unglaublich guten Playlist einstimmen.

Beyond Studios

„Effortless Cool“ – das ist das „Beyond Studios“, das Lena Pfalz 2016 eröffnete. Über sieben Jahre hat sie zuvor im Modevertrieb gearbeitet und kennt die Arbeit mit großen Häusern wie „Breuninger“ oder „Peek & Cloppenburg“, dann wollte sie die Seiten wechseln – von der Verkäuferin zur Einkäuferin. Und die Veränderung steht ihr gut, denn sie strahlt über das ganze Gesicht, wenn sie über ihren Laden und das bezaubernde 10-köpfige Team spricht. Es ist diese Mischung aus Hands-On Mentalität, Kundenkontakt, Kisten auspacken, sich online inspirieren lassen aber offline einkaufen gehen, weshalb die Shopping-Begeisterte schon immer die Selbstständigkeit angestrebt hat.

ANMO

ANMO – das sind Anna Friedel und Motoko Dobashi. Kennengelernt haben sich die beiden beim Kunststudium in München und die Liebe zum Tee hat sie sofort verbunden. Nicht weiter verwunderlich also, dass sie 2017 ihren Teeladen mit angeschlossenen Galerieräumen im „Little Tokyo“ in Düsseldorf eröffneten und seitdem jeden herzlich einladen, sich mit ihnen auf die Reise zu begeben, außergewöhnliche Teespezialitäten zu genießen.

Joe Merino

Beim Betreten des großen weitläufigen Joe Merino Stores in der Kasernenstraße 14 fällt vor allem eines ins Auge: Farbe! Die Pullover, T-Shirts und Cardigans des Merino-Spezialisten gibt es in bis zu 50 Farben – ein Regenbogen erblasst neben den wie in einem Showroom arrangierten Kollektionen. Rohe Betonwände lenken den Blick auf das Wesentliche, das Sortiment.

CARLSONS

„In toller Atmosphäre gute Produkte genießen“ – dafür steht das CARLSONS, dessen rote Fassade bereits aus einigen Metern Entfernung auffällt. Inhaber Ingo Scheelen ist ein Sohn der Carlstadt – seit über 25 Jahren lebt er dort und in der Kasernenstraße bereits seit 12 Jahren. Daher war es eine nur natürliche Entscheidung, den Namen seines ersten Cafés in diesen persönlichen Bezug zu setzen.

Tannendiele

Dass die Tannenstraße ein Juwel im Norden von Düsseldorf ist, ist längst ein offenes Geheimnis. Flaniert man die Straße entlang, kommt man an einem Laden nicht vorbei: der „Tannendiele“. Schon von Weitem erblickt man die immer grüne und blühende Pflanzenpracht vor der Tür, bei Sonnenschein leuchten die großen Buchstaben über dem Eingang golden. So selbstverständlich sich die „Tannendiele“ in der Tannenstraße 15 anfühlt, so zufällig kam es überhaupt dazu.

Velvet

„Velvet“ – ob kitschig, verrucht oder einfach komplett drüber: Die Assoziationen sind vielfältig, hört man das Wort. Steht man dann vor dem lichtdurchfluteten Café in der Stresemannstraße 8, ist man überrascht – denn das alles trifft hier nicht zu. Die Idee zum „Velvet Collective“ schwebte schon lange vor Übernahme der Räumlichkeiten im Kopf von Inhaber Cornelius Ewest.

Hausmann’s

***UPDATE: Oops, sehr schade! Das  Hausmann’s gibt es nicht mehr.*** Werbung: Im Hausmann’s in der Altstadt ist immer etwas los, besonders bei Sonnenschein wird die Sonnenterrasse von Jung bis Alt besetzt. Seit 2015 hat sich das Gastro-Konzept von Patrick Rüther und Tim Mälzer auch in Düsseldorf durchgesetzt. Angefangen hat aber alles vor über fünf Jahren in Frankfurt mit der Eröffnung des ersten Hausmann’s Restaurant.

Dolcinella

„Sweet & fine“, so lässt sich das „Dolcinella“ in der Tannenstraße in Derendorf wohl am Besten beschreiben. Angefangen hat für Diana Struck und Fenja Fürer alles 2006 auf dem Weihnachtsmarkt in Essen-Werden, mit Plätzchen und liebevoll gestalteten Verpackungen.