#TheSoundOfDuesseldorf

PHILIPP VAN ENDERT

„Das Wichtigste ist authentisch zu bleiben“. Diesen Rat gibt der Düsseldorfer Jazzgitarrist Philipp van Endert nicht nur seinen Studierenden der Robert-Schumann-Musikhochschule mit auf den Weg, sondern bildet auch für ihn die Grundlage für seine Musik. Sein gerade erschienenes Album „Moon Balloon“ wurde gemeinsam mit dem Filmorchester Babelsberg aufgenommen und beweist, wie ausdruckstark, melodisch und lyrisch Jazzmusik sein kann. Im Interview erzählt Philipp van Endert von seinen Anfängen im Boston der 90er Jahre, spricht von aktuellen Herausforderungen und verrät noch weitere Tipps und Tricks, um in der Musikszene erfolgreich zu sein.

Random Dudes

Verspielter jangly Artrock, Indie-Rock, Bedroom-Pop, Lo-Fi und Alternative – irgendwo dazwischen bewegt sich die Düsseldorfer Band Random Dudes. Sie ist das independent Recording-Projekt von Roland Sonnabend, der gerade seinen Abschluss als Meisterschüler der französischen Konzeptkünstlerin Dominique Gonzalez-Foerster an der Kunstakademie in Düsseldorf gemacht hat. Wir trafen Roland zum Gespräch über die Entstehung des neuen Albums Pizza ’79 und Düsseldorfer Pizzabuden.

SUBTERFUGE 

Die Düsseldorfer Indie-Pop Band “Subterfuge” gibt es bereits seit 1991 und wurde damals zu Schulzeiten der Bandmitglieder gegründet – inzwischen haben Daniel, Kai, Lars, Lorenz, Tom und Tommy selber 11 Kinder. Neue Musik gab es dementsprechend lange nicht. Subterfuge war 15 Jahre lang von der Bildfläche verschwunden, die Freundschaft zwischen den Bandmitgliedern hielt trotzdem. Und jetzt, über einem Jahrzehnt später, legen die Düsseldorfer Freunde wieder los: Seit Mitte 2021 haben sie bereits vier Singles veröffentlicht und am 4. März 2022 steht der Release ihres neuen Albums “Dots” an. Das Comeback der Band könnt Ihr mit den Indie-Helden zusammen im zakk beim Konzert am 4. März feiern oder auf ihrer Tour durch ganz Deutschland. “Dots” ist eine Hommage an all die letzten Jahre, die die Bandmitglieder miteinander durchlebt haben. Über alte Erinnerungen und neue Pläne haben wir mit Sänger, Gitarrist und Songschreiber Thomas Baumhoff von “Subterfuge”gesprochen.

FLORENCE BESCH

Empowerment at it’s best: Mit ihrer gerade erschienenen Single „Pink“ setzt die Düsseldorfer Singer-Songwriterin Florence Besch ein Zeichen für Selbstliebe, Akzeptanz und vor allem für das Loslassen von toxischen Verhaltensweisen und gesellschaftlichen Zwängen. Softe Indie-Klänge begleiten ihr Plädoyer zur Selbstbestimmung, Mut und Unabhängigkeit. Ihre Debut-EP „Bye Bye Blinders“ erscheint am 25. Februar 2022 beim Düsseldorfer Label UNIQUE RECORDS.

Fil der Protagonist – der Soundtrack zum Wahnsinn

In Zeiten, in denen Abstand, Einsamkeit und Monotonie unseren Alltag bestimmen, verwandeln sich simpel scheinende Maßnahmen schnell zu belastenden Herausforderungen. Die Düsseldorfer Band “Fil der Protagonist” schafft es, diese seltsamen Gefühlswelten zu vertonen und liefert uns Klänge am Rande des Wahnsinns. Mit ihrer neuen Single “Schmerztöter” thematisiert die Band mentale Abgründe und das Monster in sich selbst. 

Bloodflowers „Purple“

Wer sich in der Düsseldorfer Social Media Bubble bewegt, der ist ihnen sicher schon einige Male digital begegnet – jetzt gibt es sie endlich auch wirklich – zum Ansehen und Anhören: die Bloodflowers.

MUSIKZIMMER // DOPPEL-VINYL-RELEASE-KONZERT

Während Corona uns weiterhin daran hindert, Kunst und Kultur in seiner Ganzheit zu genießen und die gesamte Branche um ihre Existenz kämpft, bringt das WELTKUNSTZIMMER diesen Samstag mit einem Open-Air-Konzert etwas Licht ins Dunkel. Im Rahmen der Konzertserie MUSIKZIMMER stellt das Kunstzentrum sein jüngstes Projekt vor: eine Vinyl-Compilation mit Songs von Musiker*innen, die das MUSIKZIMMER über die Jahre begleitet haben. Die Release-Party findet am Samstag, den 12. September pünktlich zur Veröffentlichung dieses Düsseldorfer Herzensprojekts in der überdachten Glashalle des WELTKUNSTZIMMERS statt.

Candomblé

Candomblé ist vieles: Ein elektronisches Musikkollektiv, bestehend aus sechs talentierten Mittzwanzigern, die durch unterschiedliche Herkünfte und Einflüsse eine spannende Symbiose eingehen. Der Name Candomblé gehört eigentlich zu einem brasilianischen religiösen Kult, dessen Merkmale sich metaphorisch besonders schön auf die Wirkung von Musik übertragen lassen: Es ergreifen nicht wie im Glauben der Kultanhänger die Götter Besitz über den Menschen, sondern die Musik übernimmt diesen Part, sie lässt die Hörer auf magische Weise wild tanzen und sich selbst vergessen. Das Label – bestehend aus Arisona (Kashiel aka. Aresona), Jannes (Jay Hoenes aka. Coco Drummel), Aki (AKI AKI aka. 4Boom), Philipp (Insecurity), Gregor (Rasputin) und Timo (DJ Ungel) – hat über die letzten drei Jahre Platten veröffentlicht, wenn auch nur sehr ausgewählt, manchmal nicht mehr als eine pro Jahr. Die allerneuste Platte ist im Juli 2019 erschienen und ist eine Solo-Release von Chefkoch AKI AKI mit den Namen „Dishjockey“. Candomblé ist vieles und bedient erfrischend die Schnittstelle zwischen lokalem Musikerbe und neuen Impulsen, regionaler und internationaler Szene. Im Interview erklärt uns das Kollektiv, warum ein überschaubares Dorf wie Düsseldorf die Produktivität steigern kann und liefert Ideen, wie man die Stadt noch lebenswerter macht.

Marton Harvest – Monroe

Manchmal braucht es den richtigen Moment, um von Musik abgeholt, mitgenommen und ein Stück weit getragen zu werden. Manchmal braucht es dafür eine Party im warm-tröpfelnden Sommerregen, eine lange Autofahrt durch die milde Nacht oder einfach einen Sonntagnachmittag – verkatert auf dem Sofa.

André Tebbe „Sieg Himmelreich“

Von der Gitarre zum Mikrofon. Von englischem Indie-Rock zu deutschen Popsongs. André Tebbe ist ehemaliger Songwriter und Gitarrist der Düsseldorfer Band Er France und veröffentlichte am 5. Juni sein erstes Soloalbum „Sieg Himmelreich“. Eine Premiere in vielerlei Hinsicht, denn: André Tebbe tritt das erste Mal als Sänger auf und singt deutsche Songs. Wir haben mit ihm über die Entdeckungsreise des Texten, den Sieg über eigene Miseren und sein Lampenfieber vor dem ersten Auftritt gesprochen.